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Flock jubelte über ihren ersten Weltcup-SiegNur der Spitzenplatz fehlte Nur leere HCI-Kilometer
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Einmal bitte kurz durchschnaufen: In Znojmo stand Adam Munro unter Dauer­beschuss. / Foto: GEPA

Einmal bitte kurz durchschnaufen: In Znojmo stand Adam Munro unter Dauer­beschuss. / Foto: GEPA

Das Match gegen die Haie gewann Laibach, den Fight entschied Christoph Hörtnagl für sich. / Foto: GEPA

Das Match gegen die Haie gewann Laibach, den Fight entschied Christoph Hörtnagl für sich.
Foto: GEPA

Nur leere HCI-Kilometer

Andreas Valdix, Benni Schennach und Mario Huber waren der stark ersatzgeschwächten HCI-Truppe erst am Spieltag und im Kleinbus rund 533 Kilometer nach Znojmo nachgereist. Ein Kraftakt im Dienste der Sache. Am Charakter der Haie-Truppe gab es im Laufe dieser Saison ohnehin nie Zweifel. Doch die Absenzen waren zu groß, zu viele Spieler fehlten mit Grippe bzw. einer Viruserkrankung gegen die läuferisch starken Tschechen.

 

Dennoch stand nach dem ersten Drittel dank eines starken Adam Munro im Haie-Kasten noch die Null, erst im zweiten Abschnitt münzten die Hausherren ihre Überlegenheit dann auch in Tore um. Roman Tomas, Martin Nemcik und Jan Seda sorgten für eine komfortable 3:0-Führung, die im Schlussabschnitt locker über die Zeit gebracht wurde. Unter dem Strich standen für die Haie nach dem Kraftakt Znojmo letztlich doch nur leere Kilometer zu Buche. Aber noch gab es fünf Spiele und vor dem „Pflichtsieg“ gegen Laibach träumte Haie-Obmann Günther Hanschitz sogar von vier Siegen in den letzten fünf Partien.

 

Aber angesagte Siege sind oft die schwersten. Und so schleppten die Haie gegen den Tabellenletzten wieder eine Bleiweste mit sich herum. Zudem erwischte HCI-Legionär Matt Siddall einen rabenschwarzen Tag, den er so schnell nicht vergessen würde: In Minute zwei leitete er mit einem leichtfertigen Scheibenverlust im eigenen Drittel das 0:1 ein. In Minute 30 servierte Siddall am Ende eines druckvollen Powerplays den Gästen den Puck, die im Konter – der fünfte Mann kam gerade von der Bank – eiskalt zum 1:3 zuschlugen. Da waren Erinnerungen an die erste Heimniederlage gegen Laibach (0:3 am 22. November) wieder allgegenwärtig. Zudem hatte Goalie Adam Munro beim 1:2 nicht die beste Figur gemacht. Das 1:4 gab’s später aus einem Konter obendrauf.

 

Es passte alles zusammen – in die verkehrte Richtung allerdings. Die Kämpfer- und Nehmerqualitäten von Christoph Hörtnagl in einem verlorenen Fight blitzten viel zu selten auf. Zumindest resultierten daraus ein Powerplay und der Anschlusstreffer zum 2:4. Mit Wechselfehlern und leichtfertigen Strafen lud Laibach die Haie immer wieder zu einem Comeback ein, der Anschlusstreffer fiel durch Alex Höller (3:4/45.). Danach schnappte sich Pedevilla den Hörtnagl-Intimfeind Groznik zum Faustkampf, beide wanderten unter die Dusche.

 

Der HCI erzeugte in der Folge viel Druck, den Nadelstich setzte aber Laibach durch den agilen Hunter Bishop (3:5/52.). Einem verschossenen Kaspitz-Penalty folgte abermals der Anschlusstreffer durch Höller. Beim 4:5 blieb’s – die dritte Saisonpleite gegen Laibach war perfekt. Und als Elfter würden die Haie ohne einen Bonuspunkt in die Zwischenrunde gehen.

 

Das stand dann nach dem vorletzten Spiel der Vorrunde unverrückbar fest – denn gegen kampfstarke Ungarn aus Fehérvár setzte es in der TIWAG Arena nach einer miserablen Darbietung eine klare 1:4-Pleite, wenngleich festgehalten werden muss, dass selbst ein voller Erfolg nichts mehr genützt hätte, weil gleichzeitig Dornbirn aus Wien die zwei Punkte entführte. Erstmals Pfiffe von den Rängen waren eine unschöne Begleitmusik für eine allerdings nicht genügende Leistung der Haie.

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