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Haie rupften die AdlerKraft baute Weltcup-Führung aus Lawine stoppte Freeride-Gastspiel
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Uebersicht Februar Vor Miami zum Weltcup-Sieg Jury stellte Ampel auf Rot Kindl erloeste die rot-weiss-rote Rodel-Elite Iraschko-Stolz Haie rupften die Adler Lawine stoppte Freeride-Gastspiel Kraft baute Weltcup-Fuehrung aus Ich wollte schon alles hinschmeißen Bittner in der Form ihres Lebens Es hat geschneit und gestuermt – einfach super! Was fuer ein Bauchfleck! Bei mueden Haien gingen langsam die Lichter aus Flock zitterte sich zum Gesamtweltcup WM-Silber liess Sotschi vergessen Kundl scheiterte an den Dragons Schwaz gelang die Revanche gegen Leoben Fannemel mit Fabel-Weltrekord Haie und ganz dunkle Wolken Maria Auer rockte die Naturbahn Der alte Mann und das Brett Oesterreichs Alpinstars und die Festspiele von Vail Der Tiroler, der Vail entdeckte Teamsilber für die Skispringer
Kein Wetterglück für die Freerider – Lawine statt Spektakel.  Foto: freeriderworldtour.com, Screenshot

Kein Wetterglück für die Freerider – Lawine statt Spektakel.
Foto: freeriderworldtour.com, Screenshot

Lawine stoppte Freeride-Gastspiel

„Gegen die Wetterkapriolen waren wir ganz einfach machtlos, aber natürlich: Sicherheit geht vor.“ Für die Veranstalter des in Kappl geplanten Freeride-World-Tour-Spektakels hatte es keine Alternativen gegeben, schon gar nicht, nachdem sich bereits beim zweiten Starter eine Lawine (40 Meter breit, 100 Meter lang) gelöst hatte und ins Tal gedonnert war. Abbruch war die logische Konsequenz.

 

Dabei hatte der Tag auf der Quellspitze mit idealen Bedingungen – klarer Himmel, niedrige Temperaturen – begonnen. Alles deutete darauf hin, dass die in Fieberbrunn abgebrochenen Bewerbe der Snowboarder und Ski-Herren ohne Probleme nachgeholt werden könnten. Aber kurz, nachdem Julien Lopez im mittleren Teil des Hanges gestürzt war und gerade bergauf stieg, um einen verlorenen Ski zu bergen, löste sich die Lawine, der Franzose wurde vom Schnee erfasst, reagierte aber blitzschnell, löste sein Lawinen-Airbag-System aus und kam mit Prellungen davon. Stunden später meldete sich Lopez mit gehobenen Daumen bei seinen 10.000 Facebook-Fans: „Alles ist gut. Nichts Ernstes ist passiert, bin mit dem Schrecken davongekommen.“

 

Bei den Organisatoren überwog die Erleichterung, dass niemand ernsthaft zu Schaden gekommen war. „Wir sind froh, dass Julien in Sicherheit ist und hoffen, dass dieser Vorfall alle Freerider und Tourengeher daran erinnern wird, dass sie immer ihre Sicherheitsausrüstung mit sich führen sowie das Vorgehen im Falle eines Lawinenabgangs sicher beherrschen und immer wieder trainieren müssen“, spannte World-Tour-Generalmanager Nicolas Hale-Woods gleich einmal den Bogen zum Breitensport.

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