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Und nun kam Farbe ins SpielDerby „ohne Kontrolle“ Ähnliche Zahlen, andere Stimmung
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uebersicht_november Und nun kam Farbe ins Spiel Aehnliche Zahlen, andere Stimmung Derby ohne Kontrolle VC Tirol blieb Dritter Innsbruck gewann 25:23 Zum Schluss verpruegelt Auftakt verlief nicht nach Plan Ein kleiner Schritt aus der Krise Derby-Sieger Vollkraft war sogar im Iran ein Thema Wir waren nicht gut genug Nicht mehr Rennfahrer werden Kein Erfolg bei Gierlinger-Abschied Hengster landete auf Rang fuenf Kreuzband gerissen – Saisonende Ski-Legende feierte Neunziger Bittners Ankunft in der Weltspitze Effektive Haie schrieben wieder an Auf den Spuren von Onkel Gerhard  Platz drei war wie ein gefuehlter Sieg Sacchetti liess die Adler jubeln Kirchbaumer feierte den Siebziger  Realitaet hiess Abstiegskampf Tirol traeumte vom Ryder Cup Bruendl holte zweites Gold Zangerl doppelte nach Hypo nicht zu stoppen Schwaz und HIT zeigten auf Nullnummer gegen Laibach Tiroler Schwimmer ueberzeugten Chakaev war der Unterschied Kopeinik turnte zu Gold Premierensieg gegen den Meister Der Stern glaenzte in Abu Dhabi Im Penaltyschiessen verloren Bitteres Saisonfinale in Schwarzgruen Eva-Maria stuermte den Ski-Olymp Penz/Fischler wahrten Tradition Kombinierer mit Fruehform Kundler Crocodiles schnappten zu Volleyball-Maedels auf dem Vormarsch Im Doppel spielte es sich leichter Nico und Niko im Spitzenfeld An Tagen wie diesen … Adler noch etwas fluegellahm
Jubel bei den Haien nach dem Triumph in Klagenfurt.  / Foto: GEPA

Jubel bei den Haien nach dem Triumph in Klagenfurt. / Foto: GEPA

Ähnliche Zahlen, andere Stimmung

Wer den Innsbrucker Torjubel zum 1:1 gegen Fehérvár nach einem richtigen „ugly goal“ genau beobachtete, hatte mit freiem Auge erkennen können, wie schwer die Haie die Last der Torsperre drückte. Gerade einmal sechs Treffer standen in den letzten fünf Spielen zu Buche. Zu wenig, um zu gewinnen.

 

Dabei sah zum Beispiel das letzte Match vor der kurzen Pause gegen die starken Ungarn über weite Strecken ganz gut aus. Alleine 22-mal hatten die Innsbrucker im ersten Drittel auf den Gäste-Kasten geschossen, die Schussstatistik (39:28) brachte am Ende aber wieder nichts Zählbares in der Tabelle hervor. Und die Bilanz las sich somit nach 17 Runden beinahe identisch wie jene aus der Vorsaison.

 

„Ich habe schon nach dem Salzburg-Match (Anm.: 5:4-Sieg nach Penaltyschießen) nur von einer positiven Momentaufnahme gesprochen. Genauso muss man jetzt auch aufpassen und genau analysieren, was gut und weniger gut war. Von mir gibt’s garantiert keine Panikmache“, nahm Haie-Obmann Günther Hanschitz das Wort „Krise“ nicht in den Mund. Dass insbesondere offensiv mehr kommen müsse, stellte Hanschitz ebenfalls klar. Nachsatz: „Jetzt ist genauso wenig alles schlecht, was vor einigen Wochen noch so gut war. Aber Fakt ist, das momentan ein Knipser fehlt und unser Powerplay nicht funktioniert.“

 

Die „neuen“ Haie waren ein Team der „working class“. Einer wie Kris Beech verrichtete zum Teil ein Gros seiner Arbeit in der eigenen Zone, ein anderer wie Andreas Valdix fiel mit lädiertem Kreuz gegen Fehérvár nach wenigen Minuten aus. Dabei schmiss Coach Christer Olsson gegen die Ungarn wieder alles in die Schlacht, was zur Verfügung stand, brachte neben Youngster Mario Huber auch Fabio Schramm sowie Daniel Frischmann, auch Max Steinacher sammelte wieder Einsatzzeit.

 

Der Schwede, der auf viel Videostudium setzt, sah sich jeden und alles ganz genau an. „Natürlich ist bei uns momentan keiner happy, aber wir müssen auch realistisch bleiben. Als ich nach Innsbruck gekommen bin, habe ich gewusst, dass wir nicht innerhalb von acht Wochen ein Top-Team stellen werden. Und wir müssen eben immer auf unserem Top-Level spielen, um anschreiben zu können.“

 

Der schwierige Weg zu einem Torerfolg, seufzte auch Olsson, drücke aufs Gemüt. Dass das zu Saisonbeginn so starke Powerplay auch nicht funktioniere, reduziere die Chancen: „Aber ich bleibe optimistisch, dass es sich wieder dreht. Wenn wir an den Details hart weiterarbeiten, können wir auf die Siegerstraße zurückkehren.“

 

Als hätte der Eishockey-Gott die Worte des Trainers gehört – denn ausgerechnet beim KAC, Olssons Vorgängerklub, schüttelten die Tiroler Treffer gleichsam wie am Fließband aus den locker sitzenden Ärmeln. Und so verwunderte es auch Freund und Feind, dass die Haie nach zuletzt gerade einmal sechs Treffern in fünf Spielen in der Klagenfurter Messehalle siebenmal ins Schwarze trafen.

 

Der 7:3-Sieg beim Erzrivalen war ein Lebenszeichen, wie es die Haie nach frustrierenden Wochen nicht besser hätten abliefern können. Den höchsten Auswärtssieg seit der EBEL-Rückkehr wollte aber kein Innsbrucker überbewerten. „Es war auch Glück dabei. Der KAC hat am Anfang viel Druck gemacht, wenn sie in Führung gegangen wären, wäre es schwer geworden“, meinte Patti Mössmer, der wie Goalie Adam Munro verletzungsbedingt vorzeitig vom Feld gemusst hatte.

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