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Mercedes-Triumphfahrt in SpielbergAuer fuhr zweimal aufs Podest Brownlee vergoldete sein „Wohnzimmer“
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uebersicht_juni Turner im Glanz von Medaillen Von der Heimat hinaus in die Welt ... Bin sprachlos vor Begeisterung ... Das Hausmeister-Double Wattens blieb in der Hitze cool Hitzeschlacht rund um die Dolomiten  Die Ringer-Hochburg feierte IEV-Tennis-Damen nach Sieg weiter erstklassig Vom Baggersee zur Heim-EM Ein nur fast perfekter Tiroler Tag am Tivoli Mit Olympia-Gold nahm alles seinen Anfang Mercedes-Triumphfahrt in Spielberg  Brownlee vergoldete sein Wohnzimmer Auer fuhr zweimal aufs Podest Noesig hielt die Fahne hoch Jetzt muss ich bei Gold aufholen  Das spielt uns in die Karten Auch Petrus jubelte mit den Meistern aus Hall Ein versilberter Wolkenbruch Beim Golden-Roof-Jubilaeum ... Rubi machte das Tripel voll Per Flugzeug zur Meisterparty Raiders standen im Halbfinale Deutscher Triumph Tiroler Doppelschlag: Hahn und Schweinberger ...  So feierten Tirols beste Fussballmannschaften ...
Er ist „Mister Kitzbühel“ –  Alistair Brownlee gewann zum dritten Mal am Fuße des Hahnenkamms. / Foto: GEPA

Er ist „Mister Kitzbühel“ – Alistair Brownlee gewann zum dritten Mal am Fuße des Hahnenkamms.
Foto: GEPA

Brownlee vergoldete sein „Wohnzimmer“

Sein Vater war Läufer, seine Mutter Schwimmerin. Über seinen Onkel kam Alistair Brownlee, der ältere der Brownlee-Brüder, zum Triathlonsport. Der 26-jährige Engländer hat dort alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt: Er ist Olympia-Sieger und Doppelweltmeister. Und seit heuer abermals Europameister. Nach 2010 und 2011 feierte der momentan beste Triathlet der Welt in Kitzbühel seinen dritten Streich.

 

Ohne auf den letzten Kilometern richtig Gas zu geben, verwies er den Russen Dmitry Polyansky (+27 Sekunden) und den Spanier Vicente Hernández (+31 Sekunden) auf die Plätze. „In meinem Wohnzimmer“, wie er nach dem Rennen lächelnd meinte. Wohnzimmer? So bezeichnet Alistair Brownlee die Hahnenkammstadt, in der er zuvor bereits viermal im Weltcup gewonnen hatte. „Ich liebe die Rennen hier und diese unglaubliche Kulisse“, kommentierte der frischgebackene Europameister seinen Siegeslauf.

 

Wirklich müde schien Brownlee nach getaner Arbeit nicht zu sein. Es sah fast so aus, als hätte er einen lockeren „Lauf“ hinter sich gebracht. Im Gegensatz zu einigen anderen seiner Kontrahenten, die im Ziel komplett entkräftet zu Boden gingen.

 

Für Tirols Aushängeschild, Luis Knabl, hatte die Heim-EM auf Rang 21 geendet. Eine Platzierung, die doch ein wenig hinter seinen Erwartungen geblieben war. Nach dem Schwimmen (Dritter) noch auf Medaillenkurs, spielte die Taktik auf der Radstrecke gegen ihn. „Das Schwimmen war richtig gut, nur auf dem Rad hat niemand Tempo gemacht“, analysierte der Pfaffenhofener den Rennverlauf.

 

Es wäre jedoch unfair, nur die besten Triathleten Europas, die dieser Tage in Kitzbühel um EM-Edelmetall kämpften, zu erwähnen. Noch vor der Eliteklasse der Damen hatten sich bei strömendem Regen und kühlen 14 Grad rund um den Schwarzsee zuerst 835 Age-Group-Athleten aus 35 Nationen und anschließend 65 Juniorinnen eine Schlacht um Gold, Silber und Bronze geliefert.

 

 

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