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Das Hausmeister-DoubleHitzeschlacht rund um die Dolomiten Wattens blieb in der Hitze cool
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uebersicht_juni Turner im Glanz von Medaillen Von der Heimat hinaus in die Welt ... Bin sprachlos vor Begeisterung ... Das Hausmeister-Double Wattens blieb in der Hitze cool Hitzeschlacht rund um die Dolomiten  Die Ringer-Hochburg feierte IEV-Tennis-Damen nach Sieg weiter erstklassig Vom Baggersee zur Heim-EM Ein nur fast perfekter Tiroler Tag am Tivoli Mit Olympia-Gold nahm alles seinen Anfang Mercedes-Triumphfahrt in Spielberg  Brownlee vergoldete sein Wohnzimmer Auer fuhr zweimal aufs Podest Noesig hielt die Fahne hoch Jetzt muss ich bei Gold aufholen  Das spielt uns in die Karten Auch Petrus jubelte mit den Meistern aus Hall Ein versilberter Wolkenbruch Beim Golden-Roof-Jubilaeum ... Rubi machte das Tripel voll Per Flugzeug zur Meisterparty Raiders standen im Halbfinale Deutscher Triumph Tiroler Doppelschlag: Hahn und Schweinberger ...  So feierten Tirols beste Fussballmannschaften ...
Trainer Silberberger als „Spielball“ seiner Sieger im Kerschdorfer Cup. / Foto: Bildagentur Mühlberger

Trainer Silberberger als „Spielball“ seiner Sieger im Kerschdorfer Cup.
Foto: Bildagentur Mühlberger

Wattens blieb in der Hitze cool

Wie heißt es so treffend im Volksmund? Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss. Auf den Fußball umgemünzt: Effektivität schlägt spielerische Überlegenheit. Das Finale im Kerschdorfer Tirol-Cup erfüllte diese Theorie wieder einmal mit Leben. Außenseiter FC Kitzbühel bestimmte 60 Minuten lang das Spiel, trotzdem siegte Favorit WSG Wattens mit 5:1. „Morgen fragt keiner mehr nach dem Spiel. Der Titel zählt“, jubelte Trainer Thomas Silberberger über seinen vierten Cup-Sieg.

 

Bedanken durfte sich der Coach vor allem bei zwei Akteuren, die ihr vorerst letztes Spiel im WSG-Dress absolvierten: In der 37. Minute traf der Neo-Wackerianer Simon Zangerl mit der ersten seriösen Chance zum 1:1. Und wieder einmal zeigte sich der Westliga-Torschützenkönig dabei gnadenlos effektiv. Vorgelegt hatte den Treffer Markus Obernosterer.

 

In der Nachspielzeit revanchierte sich „Zangi“ bei seinem Kompagnon. Nach einem zu kurz abgewehrten Kopfball hatte Markus Obernosterer mit der Vorlage seines Stürmers keine Mühe, das Spiel war gedreht. Viel kälter hätte die Dusche für die Kitzbüheler gar nicht sein können, immerhin hatten die Gamsstädter den Großteil der ersten Hälfte beherrscht.

 

Das Highlight blieb ihr Führungstreffer: Von der Mittellinie traf Ex-Wacker-Profi Manuel Schmid mit einer Bogenlampe zum 1:0 (24.). Ein echtes Zaubertor. In der 38. Minute hätte Karol Solciansky gar für das 2:0 sorgen können, Florian Toplitsch rettete aber gerade noch auf der Linie.

 

Immer wieder war die Hitzeschlacht in Angerberg von Schiedsrichter Georg Hofer für Trinkpausen unterbrochen worden, Messungen am Spielfeldrand hatten zur Halbzeit unglaubliche 47 (!) Grad Celsius ergeben.

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