Übersicht Februar 2005 Übersicht Februar 2006 Übersicht Februar 2007 Übersicht Februar 2008 Übersicht Februar 2009 Übersicht Februar 2010 Übersicht Februar 2011 Übersicht Februar 2012 Übersicht Februar 2013 Übersicht Februar 2014 Übersicht Februar 2015 Übersicht Februar 2016 Übersicht Februar 2017 Übersicht Februar 2018 Übersicht Februar 2019 Übersicht Februar 2020
JANFEBMRZAPRMAIJUNJULAUGSEPOKTNOVDEZ
Silberstiere wie die SpanierHypo Tirol meisterlich Freeride-Weltklasse
Übersicht Suche Meister Extras Start
uebersicht_feber Blechsalat bei der WM Hypo holte Cup-Sieg Hypo holte Cup-Sieg Konkurrenz hechelte hinterher Iraschko-Stolz Zweite in Hinzenbach Goldmedaille für OESV-Junioren Auszeit, Abstand, Auftanken Ungebremst zum Streckenrekord Das Leben selbst schwer gemacht Wir orientieren uns nur nach vorne Trinker und Schober waren die neuen Hallenmeister Silberstiere wie die Spanier Freeride-Weltklasse Hypo Tirol meisterlich Missglueckter Rueckrundenstart Ein Wochenende zum Vergessen Die junge Garde ueberzeugte 1600 Schueler im X-Day-Fieber Ein Fotograf und Golfer aus Leidenschaft Inzinger Ringer uebertrafen Ziel Der Kraftkerl mit dem Goldkehlchen Fasser machte das Septett komplett 1:1 lag schwer im Magen Boxlegende Roland Bidner Doppeltes Aus garniert mit Pech und Schiebung Tabellenschlusslicht FC Wacker Innsbruck Pulverschnee und Sonne liessen Qualen vergessen Guter Start fand ein boeses Ende War es das Finale am Kofl? Haie auf Abschied Olympia-Splitter OEOC-Medaillengewinner von Sotschi 2014 Mit brennendem Herzen in rauschende Olympia-Tage Innsbruck feierte die Olympia-Helden
Foto: FWT/David

Steiler geht's wohl kaum noch ...
Foto: FWT/David

Freeride-Weltklasse

Laut Wikipedia zählt die kleine Vorarlberger Gemeinde Klösterle am Fuße des Arlbergs nur 662 Einwohner, aber zumindest ein Name ist weit über die Ortsgrenzen hinaus ein Begriff in der Sportszene – Nadine Wallner. Die aktuell beste Ski-Freeriderin der Welt mit intensivem Tirol-Bezug. Denn Nadine studiert Sportmanagement und Wirtschaft an der Uni Innsbruck. „Im Frühjahr und im Herbst bin ich eigentlich täglich in Tirol.“

 

Sobald der erste Schnee fällt, geht’s aber sofort in die Arlberger Heimat. Dort, wo ihre Karriere den Anfang nahm. „Bis zum 15. Lebensjahr bin ich normale Rennen gefahren“, erzählte die Frohnatur. Ein schwerer Rennunfall, bei dem sich Wallner einen Milzriss zuzog, stoppte die erste sportliche Karriere. Nach zwei Jahren „Herumdruckserei“, wie es die 24-Jährige beschreibt, schloss sie das Kapitel Rennfahren endgültig.

 

Für Wallner sollte dies aber nur das Ende für einen neuen und besseren Anfang sein. „Vor knapp zweieinhalb Jahren hat mich der Wettkampf wieder gejuckt.“ Eine Rückkehr in den Rennzirkus kam aber nicht in Frage. „Das ist mir zu konservativ und geradlinig. Ich war schon immer ein Mädel, das sich gerne über Grenzen und Regeln hinwegsetzt“, grinste die 163 Zentimeter kleine Red-Bull-Athletin. 2011 vermittelte ihr eine Freundin den Kontakt zu einem offenen Freeride-Wettbewerb in Hochfügen. Dabei qualifizierte sich Wallner auf Anhieb für das Hauptfeld.

 

Der Rest ist Freeride-Geschichte: Schon in ihrer ersten Saison auf der World Tour (2012/13) sicherte sie sich den Gesamtsieg. Auf dem Weg zum Thron siegte Wallner unter anderem auch beim Heimstopp in Fieberbrunn. Heuer gewann sie erneut in vertrauter Umgebung („Ich bin keine Spezialistin für Heimrennen. Das ist Zufall“). Zwar nicht in Fieberbrunn, dafür in Kappl im Paznauntal, nahe der Heimat. „Am Gipfel hab ich runtergeschaut, ob daheim alles o.k. ist“, lachte Wallner, die von ihrem Lauf begeistert war. „Das war der beste Run meiner Karriere. So einen hohen Score hatte ich noch nie.“

Mehr über Tiroler Sport unter: [www.tt.com]
Das aktuelle Sportjahrbuch können Sie portofrei beim Haymon Verlag erwerben.