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Ankara-Stars machten den UnterschiedGoldmedaillen scheinbar gepachtet Befreiungsschlag der Wacker-Kicker
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uebersicht_november Starker Auftritt in Bozen unbelohnt Die Un-Serie ging weiter Ankara-Stars machten den Unterschied Befreiungsschlag der Wacker-Kicker Goldmedaillen scheinbar gepachtet Bittner mit neuem Rekord Enttaeuschung im Doppelpack Olympiatest mit Licht und Schatten Als Hannes einmal laut wurde Am Ende fehlte ein Punkt Special Award für Schroecksi Und wieder Gold für Kathrin Spiel und Kapitaen verloren Bin kein Maertyrer, eher Wegbereiter Rodler schnupperten den Olympiawinter Haie-Fehler liessen Gegner jubeln Hirscher, Matt und Shiffrin Schubert setzte wuerdigen Schlusspunkt Kitzbueheler mit der Nummer neun Vizemeister abgeschossen Lehrgeld für den Europacup Haie zaehmten die Drachen Wieder ein Doppel auf dem Stockerl Wahrhaftig vom Winde verweht Meister Austria stoppte die Euphorie TI-Trio sorgte für Sensation GP-Triumph in Abu Dhabi
Kollektiver Wacker-Jubel nach dem 4:0 gegen Wiener Neustadt / Foto: Parigger

Kollektiver Wacker-Jubel nach dem 4:0 gegen Wiener Neustadt / Foto: Parigger

Befreiungsschlag der Wacker-Kicker

Es war einer dieser typischen November-Samstagabende – düster, kalt, regnerisch. Eigentlich für die heimelige Couch reserviert. Doch rund 4.000 unentwegte Fußballfans hatten sich trotzdem im Tivoli eingefunden, um den FC Wacker im „Schicksalsspiel“ gegen Wiener Neustadt zu unterstützen. Sie hatten ihr Kommen nicht zu bereuen, sie waren quasi jubelnde Zeitzeugen, als sich die Schwarzgrünen mit einem 4:0 über die Niederösterreicher aus der nervenzerfetzenden Sieglos-Serie schossen. Sehr zur Freude auch des Vorstandes um Präsident Josef Gunsch, dem wohl ein Riesenstein vom Herzen gefallen sein dürfte.

 

„Die Art und Weise, wie dieser Erfolg zustande gekommen ist, hat mir sehr gefallen“, so Trainer Kirchler in einer ersten Reaktion nach dem überhaupt erst zweiten Saisonsieg, dem ersten zuhause. Kirchler hatte, gleichsam mit dem Rücken zur Wand stehend, alles auf eine Karte gesetzt – auf die Karte Jugend und dieser Trumpf stach. Während der teuerste Spieler seines Kaders, Roman Wallner, auf der harten Ersatzbank hatte Platz nehmen müssen, stürmte „Ersatz“ Alex Gründler munter drauf los, erzielte zwei Tore und avancierte somit neben dem zweiten Doppelpack-Schützen Lukas Hinterseer zum Matchwinner.

 

In all den Jubel mischte sich auch ein Wermutstropfen – die Verletzung von Andreas Kuen. Der 17-Jährige hatte bei einer beinharten Attacke eine schwere Knieverletzung mit Kreuzbandriss und Meniskuseinriss erlitten – just zu einem Zeitpunkt, als er sich seinen Stammplatz erkämpft hatte. Für den Ötztaler ein Tiefschlag der besonderen Art, aber Andi zeigte sich kämpferisch: „In einem halben Jahr bin ich wieder dabei.“

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