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Inzing und Hötting unterlagenEine fast perfekte Saison Ein leichtfüßiges Fest der Sinne
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uebersicht_oktober Seefelder wollten die WM Ligety gelang in Soelden Hattrick, Hirscher Dritter Rohregger beendete die Karriere Koflers Comeback Highlight am Wilden Kaiser Haie bissen sich zum vierten Heimsieg in Serie Im Abstiegsstrudel lagen die Nerven blank GC Innsbruck-Igls triumphiert am Schwarzsee Auftaktsieg für Patricia Zum Start keine Probleme Ibrakadabra liess WM-Traum ... Es schneite zum Jubilaeum Die innere Lust auf Qualen Titel verloren, aber Silber gewonnen Woelfe feierten eigenes Oktoberfest Nach der Graz-Pleite Inzing und Hoetting unterlagen Ein leichtfuessiges Fest der Sinne Eine fast perfekte Saison Graz 99ers als Lieblingsgegner Constanţa eine Nummer zu gross Blickfang Cheerleaders SOS-Signale aus dem Tivoli Husarenstreich der Schwazer Aufwaertstrend trotz Niederlage Es war zum Gruseln für die Haie Fred Mitterer – Leben für den Sport
??? / Foto: Murauer

World Master, Pomade und Leichtfüßigkeit / Foto: Murauer

Ein leichtfüßiges Fest der Sinne

Das World Masters in Innsbruck und Ferry Polai – eine Lebensgeschichte der besonderen Art. Mit dem jährlichen Höhepunkt, einer unglaublichen Gala in der festlich herausgeputzten Olympiaworld, wo am Ende alles so war wie in den vergangenen Jahren auch: Die Gel-Frisuren saßen und das für die USA tanzende Traumpaar Riccardo Cocchi/Yulia Zagoruychenko thronte beim 23. World Masters hoch über der Konkurrenz – wie bereits vor wenigen Wochen in Irvine (USA), als sich die beiden zum vierten Mal in Folge die WM-Krone aufgesetzt hatten.

 

Die Österreicher hielten sich beachtlich, vier Paare hatten es in die Runde der besten 24 geschafft, wobei die Tiroler Lokalmatadore Michele Prioletti/Julia Polai als 13. hauchdünn den Einzug ins Halbfinale verpasst hatten. In Abwesenheit ihrer Dauerrivalen Michael Malitowski/Joanna Leunis (POL) hatten Cocchi/Zagoruychenko von allen neun Wertungsrichtern in allen fünf Finaltänzen die Höchstnote eingeheimst. Unnachahmlich, wie Cocchi, das Energiebündel aus Terni, und Zagoruychenko, die „Rotationsmaschine“ aus Belgorod, mit technischer Perfektion und schlafwandlerischer Sicherheit über das Parkett wirbelten.

 

„Besser geht’s kaum, auch wenn sie nach der langen Reise etwas müde waren“, meinte denn auch Ferry Polai. Der Erfinder, Organisator und Moderator des World Masters war natürlich ganz in seinem Element, sprach gewohnt viel, bot aber den knapp 1.500 Schaulustigen einen bemerkenswert vielschichten Einblick in die zauberhafte Welt des Tanzsports. Eine „nicht reale Glitzerwelt“, wie Julia Polai einmal trefflich befunden hatte, aber auch ein Mikrokosmos voller Anmut und Magie.

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