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Die innere Lust auf QualenWölfe feierten eigenes Oktoberfest Titel verloren, aber Silber gewonnen
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Gardos/Habesohn nur von Chinesen zu stoppen / Foto: GEPA

Gardos/Habesohn nur von Chinesen zu stoppen / Foto: GEPA

Titel verloren, aber Silber gewonnen

Man muss sich das einmal vorstellen – da spielen zwei Europäer im Finale einer Europameisterschaft – und verlieren gegen zwei Chinesen. Zugegeben, das Duo Tan/Wang wurde in Kroatien bzw. Polen eingebürgert, aber die hohe Tischtennis-Spielkunst, die hatten sie natürlich in chinesischen Leistungszentren erlernt.

 

Ungeachtet dessen: Das rot-weiß-rote Duo Gardos/Habesohn, als Titelverteidiger gestartet, spielte dennoch eine Traumpartie, gewann Satz eins und führte im zweiten mit 11:10. „Mit einem weiteren Satzgewinn wäre es sicher ein anderes Match geworden“, meinte Gardos nach der 1:4-Niederlage, die ihn und Habesohn den im Vorjahr errungenen EM-Titel gekostet hatte.

 

Doch der 34-jährige Gardos wollte nicht länger um den heißen Brei herumreden oder das berühmte „Hättiwari“ bemühen, sondern gestand: „Es klingt zwar wie ein Witz, aber um bei einer EM zu gewinnen, brauchst du mehr und länger chinesische Sparringpartner mit diesem Noppenspiel. Auf ihr kurzes, halblanges Spiel haben wir uns schwer einstellen können!“

 

Der neue Bundestrainer Jarek Kolodziejczyk brachte es auf den Punkt: „Was heißt da Enttäuschung? Wir haben zwar Gold verloren, aber Silber gewonnen. Und auf diesem hohen Level ist jede Medaille eine tolle Sache!“

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