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Sáfár glänzt zwar als Elfmeter-Killer gegen Rapid, gegen das 0:4 ist er jedoch machtlos / Foto: Parigger

Sáfár, der Elfmeter-Killer
Foto: Parigger

Reaktion auf den Bauchfleck gefragt

Es gibt diese Tage, da geht einfach alles schief – obwohl man alles besser als je zuvor hätte machen wollen. Für den FC Wacker war so ein Tag just, als Rapid in Innsbruck erwartet wurde. 10.600 optimistisch gestimmte Fans im Tivoli Stadion, eine tolle Jubiläumschoreografie auf der Nordtribüne – und dann setzte es eine so kapitale 0:4-Watsch’n gegen keineswegs überragende Hütteldorfer. Dabei war – wie es so schön im Fußballerdeutsch heißt – alles angerichtet gewesen für ein schwarzgrünes Fußball-Haubenmenü, am Ende stand allerdings eine bittere 0:4-Heimniederlage gegen Rekordmeister Rapid.

 

Vom Anpfiff weg war für den FC Wacker alles schiefgegangen. Aus dem ersten Heimsieg wurde nichts, dafür jubelten die Hütteldorfer nach zuletzt vier sieglosen Meisterschaftsspielen ausgiebig. Knapp zwei Minuten jung war der Schlager gewesen – und alle taktischen Vorgaben waren aus Tiroler Sicht schon wieder hinfällig geworden, weil der Spanier Egoitz Jaio nach einem Stellungsfehler Steffen Hofmann im Strafraum zurückhielt – Elfmeter und Rot für den Spanier waren nach dem Pfiff die logische Folge. Am wenigsten konnte der Schiedsrichter dafür, denn der handelte regelkonform. Wenigstens parierte der einmal mehr überragende Szabolcs Sáfár den Strafstoß von Terrence Boyd.

 

Ein kurzer schwarzgrüner Lichtblick, danach dominierte nur noch Grünweiß. Die Tiroler Defensive stand unter Dauerdruck, Entlastung fand praktisch nicht statt. Rapid-Ballbesitz über 70 Prozent, die Führung der Hütteldorfer nur eine Frage der Zeit. Ärgerlich und typisch, dass diese – so wie beim 1:1 in der 90. Minute bei der Austria – aus einer Standardsituation fiel. Mario Sonnleitner, eigentlich bekannt für seine Kopfballstärke, durfte nach einem Hofmann-Freistoß ungehindert einnicken. Symptomatisch, dass ausgerechnet der eingewechselte Abrahám bei einem unglücklichen Abwehrversuch Boyd anschoss und der Ball im Wacker-Kasten landete.

 

Die Entscheidung schien gefallen, doch die Tiroler bäumten sich noch einmal auf, kamen zu einigen Möglichkeiten. „Vor allem wenn Vuleta der Anschlusstreffer geglückt wäre, hätte ich mir Rapid dann noch gerne angeschaut“, meinte Hinterseer nach dem Schlusspfiff. Doch nach dem herrlichen Freistoßtreffer des Thanos Petsos war die Tiroler Pleite besiegelt, der 0:4-Endstand des eingewechselten Guido Burgstaller nur noch Draufgabe.

 

Würde den Tirolern der Befreiungsschlag ausgerechnet bei den so sensationell stark gestarteten Grödigern gelingen? Antwort vorneweg: Nein! Dabei hatten die Innsbrucker in diesem kleinen Westderby schon 3:1 geführt, am Ende mussten Kirchlers Schützlinge mit einem 3:3 zufrieden sein, den letztlich vergaben die Salzburger in der Schlussphase sogar noch eine hundertprozentige Siegchance. Schwacher Trost – auswärts blieb der FC Wacker erneut unbesiegt.

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