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Sieg über Wind und NostalgieKrönung einer Rekordsaison „Wir haben uns selbst geholfen“
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uebersicht_maerz Am Schlusstag jubelte Rabl Dominik verpasste Podium Die unendliche Weirather-Saga Der alte Mann und die Kugel Schwerarbeit für einen Teller Nudeln Wiederholungstaeter nervten Kirchler Hoehen und Tiefen im Volleyball Meisterliche Premiere Eine unverdiente Watsch’n Ein Laecheln für Bronze Drei Titel, kein Limit Steiner figelte in eigener Liga Ein letztes Mal stand Skiwelt kopf Alles für den Stefan Sieg ueber Wind und Nostalgie Wir haben uns selbst geholfen Kroenung einer Rekordsaison Talib Wise in Topform Im Eiltempo ins Finale Auftakterfolg für Anna Stoehr TI-Volley landete im Europacup Wattens im Meistertaumel HIT dominierte Derby Ein Tiroler muss um zehn Prozent besser sein Tiroler Turner auf dem Vormarsch
Hannes Kronthaler – ein Mann geht seinen Weg / Foto: Parigger

Hannes Kronthaler – ein Mann geht seinen Weg / Foto: Parigger

„Wir haben uns selbst geholfen“

Eines vorneweg – es war eine schwere Geburt. Der wichtigste Geburtshelfer war Hannes Kronthaler. „Ich hab’ den Jungs einmal deutlich gesagt, wer wir sind“, so der Hypo-Manager am Tag nach dem 3:1-Auswärtssieg im AVL-Viertelfinale in Wien. „Mit viel Kämpferherz, Moral und Einsatz haben wir uns selbst geholfen.“ Mit einem Endstand von 3:1 in der „Best-of-Five“-Serie schafften die Tiroler den Aufstieg ins Halbfinale und schüttelten so auch ihre hartnäckige Krise ab.

 

Ganz egal, wie die heurige Saison für die Hypo-Volleyballer noch enden würde, sie wird als eine besonders zähe und unglückliche in die Geschichte des Tiroler Vorzeigevereins eingehen. Gleich vier Spieler standen permanent auf der Verletztenliste. Und mit Kapitän Daniel Gavan und Angreifer Alex Berger fehlten zwei absolute Hochkaräter. „Das hat auch unsere Krise bewirkt. Diese Ausfälle konnten wir heuer nicht so einfach kompensieren“, wusste Kronthaler. „Man darf auch Claudio Carletti (Aufspieler, Anm.) nicht vergessen. Der hat sich ja schon vor der Saison schwer verletzt. Bei mir gehen vier Volleyballer verletzt spazieren und Bratislava kann nicht einmal die aktuellen Spieler am Parkett bezahlen“, betonte Manager Kronthaler und brachte damit zum Ausdruck, dass es den Hypo-Akteuren bei den Dunkelblauen an nichts fehlt.

 

Doch dem Team fehlten die Leistungsträger. Besonders, wenn der österreichische Meistertitel wieder nach Innsbruck gehen sollte. Kronthaler: „Wir brauchen Daniel und Alex und ich hoffe, sie sind zum Finale wieder fit.“ Denn dort würde aller Voraussicht nach wieder Aich/Dob warten. Und gegen die taten sich Gavan und Co. heuer besonders schwer. Dass hotVolleys-Präsident Peter Kleinmann im Viertelfinale verbale Giftpfeile nach Innsbruck warf, ärgerte Manager Kronthaler maßlos. Doch der verordnete sich einen Maulkorb, „damit das Spiel auf sportlicher Ebene entschieden wird. Alles Weitere besprechen wir ein anderes Mal“, deutete Kronthaler ein verbales Nachspiel gegen Kleinmann an.

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