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Meisterliche PremiereEin Lächeln für Bronze Eine unverdiente Watsch’n
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uebersicht_maerz Am Schlusstag jubelte Rabl Dominik verpasste Podium Die unendliche Weirather-Saga Der alte Mann und die Kugel Schwerarbeit für einen Teller Nudeln Wiederholungstaeter nervten Kirchler Hoehen und Tiefen im Volleyball Meisterliche Premiere Eine unverdiente Watsch’n Ein Laecheln für Bronze Drei Titel, kein Limit Steiner figelte in eigener Liga Ein letztes Mal stand Skiwelt kopf Alles für den Stefan Sieg ueber Wind und Nostalgie Wir haben uns selbst geholfen Kroenung einer Rekordsaison Talib Wise in Topform Im Eiltempo ins Finale Auftakterfolg für Anna Stoehr TI-Volley landete im Europacup Wattens im Meistertaumel HIT dominierte Derby Ein Tiroler muss um zehn Prozent besser sein Tiroler Turner auf dem Vormarsch
Wackers großer Kampf bleibt unbelohnt / Foto: Parigger

Wackers großer Kampf bleibt unbelohnt
Foto: Parigger

Eine unverdiente Watsch’n

Wie heißt es doch so treffend? Der Anfang prägt, das Ende haftet. Und da stand Wacker vor 5.200 Tivoli-Besuchern nach einer aufopfernden Darbietung quasi als Vertreter der Arbeiterklasse gegen die technisch hochbegabten Juwelen der finanzschweren Bullen-Maschinerie mit leeren Händen da. Der Salzburger Siegestreffer in Minute 95 zum 3:2 war letztlich eine echte „Watsch’n“. Wacker-Coach Roli Kirchler und Sportdirektor Oliver Prudlo hatten unmittelbar nach dem Abpfiff schnurstracks den direkten Weg zum Unparteiischen gesucht, um ihm die Meinung zu sagen und einige kritische Fragen zu stellen.

 

„Der Elfmeter war lächerlich. Siller ist auf den Ball gefallen. Und kann mir bitte einer erklären, warum es fünf Minuten Nachspielzeit gegeben hat?“, war Prudlo noch im Kabinengang mächtig geladen. Kirchler legte nach: „Wir haben eine gute Leistung gezeigt, es tut verdammt weh. Das gelbe Leibchen (der Schiedsrichter!) war nicht neutral. Es hat vier, fünf schwere Fehlentscheidungen gegen uns gegeben und das ist brutal. Auch ein Schiedsrichter muss einmal sanktioniert werden.“

 

Roman Wallner, der nach einer Traumkombination über Daniel Schütz und Carlos Merino die frühe Führung besorgt hatte, stimmte ein: „Mir fehlen die Worte. Wir haben gegen zwölf Salzburger verloren. Beim Foul an mir vergisst er auf Gelb-Rot. Wir müssen uns beim Schiedsrichter bedanken, ich kenne mich nicht mehr aus“, schlich er davon. Kirchler sprach von Totenstille in der Kabine, obwohl man eigentlich – weniger mit Blick auf das Budget, das der sportlichen Abteilung in der kommenden Saison zur Verfügung stehen soll – wegen einer tollen Leistung feiern hätte müssen.

 

Selbst die Neuinstallation von Marco Kofler als zweitem Sechser und „Zerstörer“ vor der Abwehr ging bis zu dessen Auswechslung auf. Ganz bitter, dass Vertreter Sebastian Siller dann bei seinem Bundesligadebüt so unglücklich an der Strafraumgrenze auf die Kugel fiel: „Das war nie ein strafbares Handspiel. Vielleicht wollte der Schiedsrichter den Titelkampf noch einmal spannend machen.“

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