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Wie immer ein Erlebnis – der Ötztal-Radmarathon / Foto: Lorenzi

Jubiläums-Ötztaler in italienischer Hand

Eine einzigartige Streckenführung, Gourmettempel als Labestationen, perfekte Organisation, sportliche Höchstleistungen, lachende und weinende Gesichter. Der Ötztaler Radmarathon bewies auch bei seiner 25. Auflage, warum er zu den besten und härtesten Radtouristikveranstaltungen der Welt zählt. Es ist vor allem der Kampf gegen sich selbst. Auch wenn die Spitzenfahrer den Sieg alljährlich unter sich ausmachen und beim Berg-Spektakel beinharte Duelle ausfechten, schreibt der lange Tross an Hobbyradlern unvergessliche Geschichten. Mit, aber auch ohne Happy-Ends. Dann, wenn der Ritt über vier Alpenpässe mit Start und Ziel im Ortskern von Sölden zur ultimativen Qual wird. Wenn der innere Schweinehund nach Herzenlust zu bellen beginnt. Wenn die sicher geglaubte Zielankunft bei sieben Grad Celsius, dicken Nebelwänden und gefährlich rutschigen Abfahrten vom leichten Nieselregen weggespült wird. Oder eben nicht.

 

In jedem Fall ist es ein Kampf mit sich selbst. Eine Gratwanderung zwischen Können und Wollen. Zwischen Sein und Schein. Kilometer für Kilometer, Höhenmeter für Höhenmeter. Unfreundliches Wetter beim Start in Sölden, schier undurchdringbare Nebelwände am Timmelsjoch – Christian Ceralli kam damit am besten klar, hielt das Jubiläumsrennen fest in italienischer Hand. Und das, obwohl sich Petrus nur in der Vergangenheit von seiner besseren Seite gezeigt hatte; diesmal war er wenig gnädig gestimmt, verschärfte mit Regen, kühlen Temperaturen und Nebel die Bedingungen. In den Nebelwänden aufs Timmelsjoch (7 Grad Celsius) passierte der Auftritt von Christian Ceralli. Der 28-jährige Kraftlackl aus dem Piemont, der im Ziel vom „härtesten Rennen“ seines Lebens sprach, hatte ernst gemacht und seinen Verfolgern bis zum Zielbogen 2:35 Minuten abgenommen – Siegerzeit: 7:12:59 Stunden.

 

Bei den Damen sicherte sich eine Ötztalerprobte Radlerin den Siegerkranz: Anna Corona, ebenfalls aus Italien, holte sich in 8:12:09 Stunden ihren vierten Titel in Folge.

 

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