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Eva Dollinger schwamm, fuhr und lief unter die Topten / Foto: Skamen

Evas Sprint ins Glück

Die Ausgangsposition nach dem Schwimmen war bei der Europameisterschaft in Lausanne – fast – optimal. Eva Dollinger, frühere Bramböck, kletterte nach toller Vorstellung im Wasser mit den Ersten ins Trockene und das wäre gut eine Minute Vorsprung auf den Rest des Feldes gewesen, doch anstatt nun am Rad ihre große Stärke ausspielen zu können, spielte das Pech in der Wechselzone der Tirolerin einen üblen Streich. Kaum auf dem Rad, musste sie auch schon wieder runter. „Irgendwie habe ich meinen Schuh nicht richtig zugemacht. Plötzlich bin ich abgerutscht und der Schuh war weg“, schmolz der wertvolle Vorsprung um fast dreißig Sekunden. Als Fünfte, mit einem Führungsquartett, das uneinholbar vor ihr lag, und einer sechsköpfigen Verfolgergruppe nahm Dollinger die verbleibenden 10-Kilometer-Laufen in Angriff – den starken Wind nicht als Begleiter, sondern als unsichtbare Mauer vor sich. Es half nichts, sie musste sich zurückfallen lassen, mit der Hoffnung auf ein wenig Windschatten in der Verfolgergruppe. Und ihr Plan sollte aufgehen. Sie konnte das Gruppen-Tempo halten, doch ein höllischer Sprint musste über die Plätze fünf bis elf entscheiden. „Es lagen wirklich sieben Mädchen auf dem Boden und japsten nach Luft“, konnte Dollinger über das „Nicht ganz optimale Rennen“ wieder schmunzeln. Denn Platz acht war ihr bisher größter Erfolg nach Rang zehn in Holland, im Jahr 2000.

 

Und noch einen Grund zur Freude hatte die 27-Jährige: Im internen österreichischen Duell gegen Tanja Haiböck rettete sie den einzigen Startplatz im rot-weiß-roten Team für die WM in Gamagori.

 

 

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