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Leon Jackson III. mit einem seiner Zauberpässe / Foto: Parigger

Leon Jackson III. mit einem seiner Zauberpässe / Foto: Parigger

Warnung nach dem Rekordsieg

Im Leben trifft man sich meist zweimal – eine Weisheit, die auch auf den Sport zutrifft. Und nicht zuletzt deshalb hob der Swarco Raiders-Coach nach dem souveränen 55:22-Heimerfolg über den amtierenden Meister Vienna Vikings warnend den Zeigefinger. „Glaubt mir: Wir werden sie noch einmal in den Play-offs treffen.“

 

Einem waren diese Warnungen völlig egal – dem Wide Receiver Jakob Dieplinger. Der jüngste Bruder des Dieplinger-Clans hatte an diesem Tag seinen großen Auftritt. Gleich drei Touchdowns ließ sich der Tiroler gutschreiben. Und das mit der ungewohnten Nummer 84. „Das ist die Nummer, die mein Bruder Benjamin früher getragen hat. Ich werde sie behalten“, beschloss der 25-Jährige kurzfristig.

 

Jakob zählt schon seit Jahren zum inneren Kreis der Raiders-Familie. Und das nicht nur, weil er am Feld mit konstanten Leistungen brilliert. „Football spiele ich nur mehr zum Spaß“, erklärt Dieplinger mit ernstem Blick. „40 Stunden die Woche koordiniere ich als sportlicher Leiter den Nachwuchs.“ Ein ganz normaler Bürojob für das 80-Kilogramm-Paket. Unvorstellbar, aber wahr.

 

Wahr sind auch die Pläne für eine Football-Akademie: „In ein paar Jahren will ich in der ersten Tiroler Football-Akademie mitwirken. Die Pläne dafür stehen schon.“ Doch das ist noch Zukunftsmusik.

 

Noch erfolgreicher agierte Quarterback Leon Jackson III. Der US-Import lieferte gegen Wien eine beeindruckende Statistik ab: Er warf sechs Touchdowns und brachte gleich 22 von 23 Pässen an. Und so verziehen ihm seine Kritiker auch seinen Hang zur Selbstzelebrierung. Wer Leistung bringt, der darf sich auch feiern (lassen).

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