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Im Schatten des DramasAmmann drängt ÖSV-Adler in die Verfolgerrolle Ron Kennedys tragisches Schicksal
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Ron Kennedys tragisches Schicksal / Foto: Parigger

Ron Kennedys tragisches Schicksal
Foto: Parigger

Ron Kennedys tragisches Schicksal

Fast genau ein Jahr, nachdem er in Innsbruck das Traineramt übernommen hatte, gab der 55-Jährige seinen Rücktritt bekannt. Die Fakten dazu waren dramatisch. „Ja, es geht um den Gehirntumor, der ihm vor Jahren operativ entfernt wurde. Ron und seine Frau haben uns vor dem Spiel in Linz von der neuen Situation berichtet“, bemühte sich HCI-Obmann Günther Hanschitz sichtlich die Fassung zu bewahren. Wie tief ihn das Gespräch mit Kennedy bewegte, wollte er aber nicht leugnen: „Da geht man durchs Leben und denkt, wichtige Entscheidungen zu treffen. Und plötzlich merkt man, wie unwichtig das alles eigentlich ist.“

 

Das Schicksal von Ron Kennedy ist eine tragische Weihnachtsgeschichte. Nachdem er sich über Wochen schwach und matt fühlte, ging der Kanadier vor fast exakt zwei Jahren zum Arzt. Die Diagnose war niederschmetternd: Gehirntumor. Stefan Wagner, Manager des ERC Ingolstadt und Freund Kennedys, erinnert sich an seinen ersten Besuch zu Weihnachten 2006: „Auf dem Weg zum Krankenhaus malte ich mir das Schlimmste aus. Als ich ihn dann aber sah, war ich verblüfft. Es gab keine Schläuche oder so etwas – nur ein großes Pflaster auf der Stirn erinnerte an die stundenlange Operation.“

 

Gut möglich, dass Ron Kennedy heute ähnlich reagiert – scheinbar gelassen –, wenn er davon berichtet, wie der Tumor wieder in sein Leben trat. Wieder zu Weihnachten. Stefan Wagner sagte noch einen bemerkenswerten Satz über seinen Freund: „Eishockey ist Rons Leben!“

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