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Nur ein Punkt im Salzburger GeisterspielAuf Super-Mario ist eben Verlass Der Wille versetzt eben Berge
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Übersicht November Absteiger vom Aufsteiger abgelöst Diesen Wechsel hat Saurwein nicht bereut Im Europacup chancenlos Ein Podest und vier Rodler Wacker stolperte ausgerechnet in Grödig Hypo im Europacup wie entfesselt Den Ungarn fehlte erneut der Paprika Kein Rezept gegen den Angstgegner Nur ein Punkt im Salzburger Geisterspiel Der Wille versetzt eben Berge Auf Super-Mario ist eben Verlass Graz wurde in Schach gehalten Die Haie als Punktesammler Im Tivoli bleibt die Pfeife der Schiris meist stumm Mädels lieferten Werbung für Volleyball Graz wurde in Schach gehalten Mit 2:0 Kontakt zur Spitze gehalten Tirols fescher Turnexport Kotyk verhexte den KAC und Linz
Sportliche Gratulanten für den Jubilar – Werner Wörndle und Klaus Leistner / Foto: Zangerl

Sportliche Gratulanten für den Jubilar – Werner Wörndle und Klaus Leistner
Foto: Zangerl

Der Wille versetzt eben Berge

Er sieht aus wie 60, ist fit wie mit 50 und umtriebig wie einst, als er nicht zuletzt wegen der nach ihm benannten Hocke auf den Weltcup-, WM- und Olympiapisten für Furore sorgte. Jetzt ist er 70 geworden, der Karl Schranz. Wie die Jahre vergehen. Als Mister Ski-WM hat er sich im Jahr 2001 sein Denkmal gesetzt. Zu Hause. Auf dem Arlberg. In St. Anton. Dort, wo bekanntlich die Wiege des Skilaufs beheimatet ist.

 

Für Schranz ging ein Lebenstraum in Erfüllung. Und der Ort legte einen Quantensprung hin, dank verbesserter Infrastruktur und den fälligen Innovationen in Gastronomie, Hotellerie und auch am Berg mit neuen Bahnen und Pisten. Die Gemeinde bereitete seinem einst nicht unumstrittenen, weil streitbaren Ex-Gemeinderat und nunmehrigen (seit 2001) Ehrenbürger in der WM-Halle ein würdiges Fest mit 600 geladenen Gästen.

 

1938 wurde er geboren, sollte nach dem Wunsch seines Vaters, einem Eisenbahner, einen bürgerlichen Beruf erlernen. Doch der Karl bewies damals bereits Geradlinigkeit und eine gewisse gesunde Portion Sturheit. „I will Skirennfahrer werdn.“ Er wurde dreimal als Weltmeister gefeiert (Chamonix 1962 in Abfahrt und Kombination, Gröden 1968 im Riesenslalom), gewann zweimal den Gesamtweltcup (1969, 1970), zudem zweimal den Disziplinenweltcup in der Abfahrt und einmal im Riesenslalom (jeweils 1969), feierte elf Weltcupsiege. Olympisches Gold hingegen blieb ihm versagt.

 

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