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Tirols fescher TurnexportDen Ungarn fehlte erneut der Paprika Wacker stolperte ausgerechnet in Grödig
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Übersicht November Absteiger vom Aufsteiger abgelöst Diesen Wechsel hat Saurwein nicht bereut Im Europacup chancenlos Ein Podest und vier Rodler Wacker stolperte ausgerechnet in Grödig Hypo im Europacup wie entfesselt Den Ungarn fehlte erneut der Paprika Kein Rezept gegen den Angstgegner Nur ein Punkt im Salzburger Geisterspiel Der Wille versetzt eben Berge Auf Super-Mario ist eben Verlass Graz wurde in Schach gehalten Die Haie als Punktesammler Im Tivoli bleibt die Pfeife der Schiris meist stumm Mädels lieferten Werbung für Volleyball Graz wurde in Schach gehalten Mit 2:0 Kontakt zur Spitze gehalten Tirols fescher Turnexport Kotyk verhexte den KAC und Linz
Auch Sammy Koejoe traf nicht / Foto: GEPA

Auch Sammy Koejoe traf nicht
Foto: GEPA

Wacker-Fans ließen in Grödig den Rauch aufgehen / Foto: GEPA

Wacker stolperte ausgerechnet in Grödig

Ein Blick auf die Tabelle genügt. Von einem Titelkandidaten der Adeg Liga ist der FC Wacker im Moment so weit entfernt wie ein österreichischer Spitzenklub von der Champions League. Die Tiroler stecken fest im Mittelmaß. Den letzten Beweis lieferten die Innsbrucker in Grödig, wo sie gegen die harmlosen Gastgeber mit 2:1 verloren.

 

Die erste Halbzeit war eine Offenbarung spielerischer Armut, offensiver Harmlosigkeit und technischer Mängel. Als Fabiano praktisch aus heiterem Himmel der Anschlusstreffer unmittelbar vor dem Pausenpfiff gelang, hatten die Hausherren bereits zwei „Einladungen“ – einen Fehlpass von Sara und ein ziemlich harter Elfer – zur 2:0-Führung genützt. „Der Elfmeter war eine Gemeinheit. Wenn ich nur daran denke, was bei uns gegen St. Pölten nicht gepfiffen wurde, dann war das geradezu lächerlich“, ärgerte sich Mario Sara.

 

Nach dem Wechsel bliebt der schwarz-grüne Sturmlauf unbelohnt. Chance um Chance wurde vernebelt. Angefangen von Schmid, Fabiano und Gstrein – das vom Südtiroler Simon Manzoni gehütete Grödiger Gehäuse war wie vernagelt. Dabei stürmte der FC Wacker die letzte halbe Stunde mit vier Angreifern (Koejoe, Unterrainer, Gstrein und Fabiano). Allein, es nützte nichts.

 

„Einmal gepatzt, dazu ein unberechtigter Elfmeter und kein Glück im Abschluss“, war Walter Kogler nach dem Schlusspfiff in der Untersbergarena etwas geknickt. „Doch das Positive der zweiten Halbzeit müssen wir mitnehmen für das Heimspiel gegen Austria Lustenau“, fand der Wacker-Coach wenigstens einen positiven Ansatz.

 

Doch aus der erhofften Schubumkehr wurde nichts. Im Gegenteil. Der FC Wacker stolperte vor 4000 maßlos enttäuschten Tivoli-Zuschauern gegen Austria Lustenau in die vierte Niederlage in Folge. Den Grund dafür hatte Walter Kogler schnell herausgefunden: „Die individuellen Fehler setzen jegliche Taktik außer Kraft. Einige werden mit dem Druck nicht fertig, was mir ein Rätsel ist.“

 

Wer sich vom FC Wacker wenigstens in der zweiten Halbzeit gegen die dezimierten Lustenauer eine Aufholjagd erwartete, wurde bitter enttäuscht. Planlos, harmlos, erschreckend schwach – nicht eine echte Chance wurde herausgearbeitet. Als sich die Tiroler aus einem Konter noch den 2:4-Endstand einfingen, überwogen Zorn, maßlose Enttäuschung sowie die bittere Erkenntnis, dass vom sensationellen Start mit der 13 Runden dauernden Tabellenführung innerhalb kürzester Zeit nur noch Tristesse pur übrigbleibt.

 

Die Gegenwart ist bitter. Der einstige Titelaspirant verwandelte sich in eine durch und durch verunsicherte Truppe von Durchschnittskickern mit Hang zu Fehlern am laufenden Band.

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