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Koejoe kam, sah und traf / Foto: GEPA

Koejoe kam, sah und traf / Foto: GEPA

Innsbrucks Kicker bitten zum Tanz in der ADEG-Liga / Foto: GEPA

Innsbrucks Kicker bitten zum Tanz in der ADEG-Liga / Foto: GEPA

Traumstart von Wacker!

Mit so einem Start hatten nicht einmal die größten Optimisten gerechnet – ausgerechnet beim großen Meisterschaftsfavoriten der ADEG-Liga, bei Magna Wr. Neustadt, setzten die von Walter Kogler hervorragend eingestellten Wacker-Kicker dreimal den Ball ins Netz der Kraft-Schützlinge, gewannen sensationell klar mit 3:0. Mit dabei unter den Torschützen – natürlich – Sammy Koejoe. „Es ist wie ein Traum für mich“, jubelte Koejoe nach dem Spiel. Ganz der Alte sei er aber noch nicht. „Da fehlt noch etwas, dass die Kraft für 90 Minuten reicht. Aber ich arbeite jeden Tag hart an mir.“ Sein Treffer war enorm wichtig. Denn die Minuten vor der Einwechslung Sammys war Wacker erstmals in dieser Partie unter Druck gestanden, schien dem hohen Tempo Tribut zollen zu müssen.

 

Aber wirklich große Torchancen hatte die Millionentruppe des Frank Stronach auch da nicht. Und in der ersten Hälfte schon gar nicht. Denn die Magna-Kicker waren sich zu sicher. Nicht nur die Körpersprache der Magna-Stars hatte vor dem Spiel Aussagekraft. Auch die von Heli Kraft, dem Ex-Wacker-Coach. Da war einer so sehr überzeugt von sich und dem Team, dass er seine Selbstsicherheit bändigen musste. Wie Kraft dachten alle. Zumindest die Magna-Oberen, die Spieler, die Fans.

 

Aber die Tiroler dachten nicht so. Und als in der 29. Minute Andi Schrott mit einer weiten Vorlage die Magna-Verteidigung als unkoordinierten Haufen aufdeckte, kam Unterrainer allein vor Torhüter Fornazzi zum Schuss, verzettelte sich aber, um dann das Goldrichtige zu tun: Querpass auf Perstaller. Und drin war er im Tor, der Ball. Ein 1:0, das zu diesem Zeitpunkt hochverdient war. Hochverdient auch, weil Wackers Neo-Coach Walter Kogler das Taktikduell gegen Kraft gewinnen konnte.

 

Wie perfekt die Wackerianer defensiv agierten, zeigte sich daran, dass die Mittelfeldstars der Gastgeber, Kolousek und Sariyar, den gefährlichen Sanel Kuljic nie ins Spiel bringen konnten. „Die Mannschaft hat punktgenau umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, war Kogler zufrieden. „Wir haben den Sieg mehr gewollt, das hat man in jeder Situation gesehen. So wie das Potenzial, das in diesem Team steckt“, lobte der Coach.

 

Die Abwehr, von Andi Schrott bestens organisiert, hatte kaum Probleme, das Wacker-Mittelfeld war mit Schmid, Sara, Schreter und dem starken Fabiano läuferisch klar stärker. Und vorne brannte der Hut, wenn Unterrainer, Perstaller und Koejoe vorm gegnerischen Tor auftauchten. Koejoe scheiterte mit seinem zweiten Treffer nur um Millimeter. Sein Schuss in der 72. Minute traf die Stange. Für den 3:0-Endstand sorgte Markus Seelaus per Freistoß (90.) – unter freundlicher Mithilfe von Magna-Keeper Fornezzi. Fazit: Mit diesem FC Wacker ist zu rechnen!

 

Das bekamen nur wenige Tage später auch die Amateure der Wiener Austria zu verspüren, die bei der Heimpremiere des FC Wacker über eine Statistenrolle nicht hinausgekommen waren. Fast 6000 Fans feierten Tore von Perstaller, Koejoe und Bilgen zu einem neuerlichen 3:0. Nach diesen zwei fulminanten Erfolgen gegen zwei Favoriten gleich zum Auftakt ist auch Trainer Walter Kogler überzeugt, „dass wir vorne mitspielen können“. Die neue Torhymne ist ihm auch schon ins Blut übergegangen. „In der Tonart könnte es weitergehen“, schmunzelt Kogler. Das Wort Wiederaufstieg wollte beim FC Wacker jedoch noch keiner in den Mund nehmen.

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