Übersicht März 2005 Übersicht März 2006 Übersicht März 2007 Übersicht März 2008 Übersicht März 2009 Übersicht März 2010 Übersicht März 2011 Übersicht März 2012 Übersicht März 2013 Übersicht März 2014 Übersicht März 2015 Übersicht März 2016 Übersicht März 2017 Übersicht März 2018 Übersicht März 2019 Übersicht März 2020
JANFEBMRZAPRMAIJUNJULAUGSEPOKTNOVDEZ
Hofknicks nach Triumphnext Unter Joe Mayos Hammer
Übersicht Suche Meister Extras Start
unter joe mayos hammer hofknicks nach triumpf robatsch schafft kleine sensation zwei körbe mehr premiere für karin evas letzter sprung schuh geplatzt, nationenpreis als trost ein schritt nach dem anderen meilenstein für roland ein oldie trumpft auf viermal bronze in kufstein finale im zeichen der tiroler mit kampf und moral lehrgeld und favoritensiege ein traum wird bronzene realität proteste, jubel, entäuschungen übersicht märz

Joe Mayo, die Urkraft aus Chile
Foto: Parigger

Unter Joe Mayos Hammer

Dort, wo es sonst „Rien ne va plus“ zu hören gibt oder ein „Votre jeu, s’il vous plaît“, da wechselten für einmal harte Schläge mit donnerndem Applaus. Wie im Casino in Seefeld. Dorthin hatte Hansi Neuner ein erlesenes Feld von Box-Fans gebeten um inmitten der Spieltische sein Aushängeschild zu präsentieren. Joe El Indio Mayo. Der demonstrierte in seinem bekannt rauhen Stil großes Kämpferherz, ließ sich von dem ihm zugeteilten Russen Navarka nicht vom Vorwärtsgang abhalten, obwohl der Mann aus dem Osten mindestens einen Kopf größer als El Indio war. So blieb dem chilenischen Weltergewichtler mit der Wahlheimat Tirol nur der Infight. Fast raubtierhaft entglitt Mayo immer wieder der großen Reichweite Navarkas, kämpfte sich den eher gefährlichen Weg unter oder neben der Schlaghand durch. Und brachte, Körper an Körper, seine Stärken sprichwörtlich an den Mann. Immer wieder setzte er zu jenen blitzschnellen Schlagkombinationen an, die die Boxfans in Seefeld in Fahrt und seinen Gegner an den Rande eines K.o. brachten. In der vorletzten Runde war es dann so weit: Sieg für Joe Mayo.

 

Großartig hielt sich auch der extra aus Hamburg angereiste Jonny Ibramov, der dem starken Weißrussen Kharyanov kaum eine Chance ließ und letztlich war es der für die Wörgler Unterberger-Staffel kämpfende Oliver Obradovic, der für Hochstimmung sorgte, als er Robert Bogdan, seines Zeichens immerhin nordungarischer Meister in Runde drei, zu Boden schickte. Ein krachender Leberhaken war es, mit dem Österreichs Aushängeschild den Kampf in Runde drei für sich entschied.

Mehr über Tiroler Sport unter: [www.tt.com]
Das aktuelle Sportjahrbuch können Sie portofrei beim Haymon Verlag erwerben.