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Julia hat Peking im Visier Der Meister war zu stark Lars bremste Michl aus
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Der neue Mann an der Wacker-Linie – Lars Söndergaard

Der neue Mann an der Wacker-Linie – Lars Söndergaard / Foto: Parigger

Lars bremste Michl aus

Ins Finale hatten es zwei Mann geschafft, der sentimentale Favorit hieß zwar Michl Streiter, am Ende jedoch machte ein Däne das Rennen um den vakanten Trainerposten beim FC Wacker – Lars Söndergaard. „Ehrlich, ich habe gelaubt, dass Streiter der Favorit ist. Um ihn tut es mir leid, aber so ist das Geschäft. Das hat seine Härten.“ Der Däne lächelte dennoch sein breitestes Lächeln, als ihn gegen 18 Uhr der Anruf von Wacker-Obmann Gerhard Stocker erreichte. „Du bist unser Trainer, Lars!“

 

Tagelang hatte der Wacker-Boss behauptet, bevor es zu einer Trainerentscheidung komme, müsse die Entscheidung des Bundesliga-Protestkomitees wegen der Lizenz gefallen sein. Und so hatte sich das Duell der beiden Trainerkandidaten Michl Streiter gegen Lars Söndergaard in nervenaufreibende Länge gezogen.

 

Urplötzlich kam es dann im Wacker-Vorstand zu einem kollektiven Sinneswandel. Keinen Tag länger wollte man sich Zeit lassen. Auch nicht die wenigen Stunden bis zur Lizenz-Entscheidung. Warum so eilig? Gerhard Stocker: „Wir hatten in den Nachmittagsstunden diskutiert, die Für und Wider abgewogen – herausgekommen ist ein einstimmiges Ja für Lars Söndergaard.“ Neben den Vorstandsmitgliedern Stocker, Andreas Perger, Christian Kurz, Helmut Mutschlechner hatte auch Manager Christian Ablinger und Geschäftsführer Mario Weger das Ihre zur Einhelligkeit beigetragen. Söndergaard war mit dem Schweden Hans Backe als Co-Trainer 2000/01 nach Salzburg gekommen. Um dort für die österreichischen Fußballfelder die skandinavische Variante des Fußball zu erproben. Das heißt: perfekte Viererkette, viel Organisation, viel Taktik, viel Kollektiv, viel Augenmerk auf Junge.

 

Via Salzburg ist Söndergaard zur Austria gewechselt. Erstmals als Chef. Dort wurde er am 5. Mai 2005 entlassen, um am 10. Jänner 2006 die Schachner-Nachfolge beim GAK anzutreten.

 

Überall heimste er Lob ein. Mehr als Erfolg! Wie will er den FC Wacker wiederbeleben? „Wir brauchen Routine und Klasse in der Achse Torhüter, Libero, Regisseur, Torjäger. Darum herum viele Talente.“ Es werde ein Kampf gegen den Abstieg werden. Dies zu negieren hieße, die Brisanz im rot-weiß-roten Fußball zu verkennen. Wohl ein Prophet, der Lars, wie an dieser Stelle ein Blick in die Zukunft des Klubs bestätigen wird.

 

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