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Von Sturm durchgebeutelt Lindner kam, der HCI siegte Zwei Schwestern gaben Ton an
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Übersicht September 2007 Lindner kam, der HCI siegte Zwei Schwestern gaben Ton an Von Sturm durchgebeutelt Ein geglückter Start HIT spielte gegen den Trend 4:1 im Daviscup vor leeren Rängen Tirol stellt Kletterköniginnen Nur Eva hielt die Fahne hoch Derby-Fluch ist beendet Planers starkes Finale Doppelsilber in Kranj Programmierte Niederlagen Eiters Show im Klettermekka Lädierte Knöchel stoppten Bullen-Team Wenn Träume real werden Stau, Regen und Altbekanntes Wettlauf um den See Hamburg war nur für Falch eine Reise wert Torflut bei der Saisonpremiere Ried, 0:1 und der Skandal im Tivoli
Claudia Toth weiß genau, wo es lang geht und wer das Sagen hat

Claudia Toth weiß genau, wo es lang geht und wer das Sagen hat / Foto: Toth

Zwei Schwestern gaben Ton an

Curling mitten im Sommer? Nichts außergewöhnliches und ein Tiroler Team war mitten drin statt nur dabei – bei der Mixed- EM in Spanien waren die Rollen zwischen den Geschlechtern klar verteilt. Anders formuliert – die Kitzbüheler Toth-Schwestern hatten die Besen fest in der Hand.

 

Andreas Unterberger und Florian Huber ernteten in Spanien viele neidische Blicke der Konkurrenten. Was sich nicht nur auf die sportlichen Vorzüge der drei Mitspielerinnen im gemischten Quintett aus Kitzbühel bezieht. Wer in einem Team mit den Tiroler „Spice Curls“ spielen darf, nimmt dafür so manches gerne in Kauf.

 

Wer etwa den Ton angibt, musste nicht lange ausdiskutiert werden. „Meine Schwester Karina und ich – wir sind schon dominant. Mir würde sowieso keiner glauben, wenn ich etwas anderes erzählen würde“, lacht Claudia Toth. Da trifft es sich gut, dass die Charaktere zusammenpassen. „Die Jungs bei uns im Team sind eher ruhig. Das ist gut so. Für das heiße Blut sorgen wir Mädels schon genug“, erklärt die 26-Jährige. Gleichberechtigung, das bedeutet im Tiroler Curling: Die Burschen dürfen mitspielen.

 

Mixed ist im Curlingsport eine noch sehr junge Disziplin. Wenn die EM 2008 in Kitzbühel ausgetragen wird (die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass die Bewerbung angenommen wird), wäre das erst die vierte Auflage. Dementsprechend locker ist die Atmosphäre zwischen den Sportlern. „Bei den normalen Meisterschaften der Damen oder Herren passiert es schon, dass sich die Teams auch abseits des Eises nicht grüßen. Hier ist die Stimmung nicht ganz so ehrgeizig“, freut sich Toth über die Lockerheit im Umfeld. Was nicht bedeutet, dass Niederlagen einfach so hingenommen werden. Auf alle Fälle reichte es nach einer 3:9-Abfuhr im Halbfinale gegen Dänemark zum Spiel um Platz drei, das Toth und Co. allerdings gegen Deutschland knapp mit 3:5 verloren. Aber vielleicht gibt es ja eine Revanche in Kitzbühel …

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