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Torflut bei der Saisonpremiere Wettlauf um den See Hamburg war nur für Falch eine Reise wert
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Übersicht September 2007 Lindner kam, der HCI siegte Zwei Schwestern gaben Ton an Von Sturm durchgebeutelt Ein geglückter Start HIT spielte gegen den Trend 4:1 im Daviscup vor leeren Rängen Tirol stellt Kletterköniginnen Nur Eva hielt die Fahne hoch Derby-Fluch ist beendet Planers starkes Finale Doppelsilber in Kranj Programmierte Niederlagen Eiters Show im Klettermekka Lädierte Knöchel stoppten Bullen-Team Wenn Träume real werden Stau, Regen und Altbekanntes Wettlauf um den See Hamburg war nur für Falch eine Reise wert Torflut bei der Saisonpremiere Ried, 0:1 und der Skandal im Tivoli
Zigtausende Fans feierten die Triathleten

Zigtausende Fans feierten die Triathleten / Foto: GEPA

Hamburg war nur für Falch eine Reise wert

Nach dem tollen Abschneiden bei der Europameisterschaft hatten sich die österreichischen Triathletinnen auch bei der Weltmeisterschaft einiges ausgerechnet. Doch Hamburg war kein gutes Pflaster für Tirols starkes Duo: Kate Allen stürzte, Eva Dollinger gab auf. Die WM endete daher in einer Fehlersuche. Das Steißbein schmerzt, der Rücken ist geprellt, der Nacken schmerzt. Und das alles wegen einem drei Zentimeter hohen Absatz. Kate Allen, Olympiasiegerin von Athen, spürte nach ihrem Fahrradsturz bei der Triathlonweltmeisterschaft in Hamburg die Folgen. Dabei hatte alles so gut begonnen. Kate kam mit einer Minute und 20 Sekunden Rückstand aus dem Wasser, attackierte am Rad, schloss zur zweiten Verfolgergruppe auf. Bronze lag in Reichweite – bis zu jenem Moment, als zwei Athletinnen vor ihr den Randstein kreuzten, stürzten und Kate mit sich rissen. „Mein Rad war soweit noch fahrtüchtig, ich aber 45 Sekunden hinten.“ Kate kämpfte weiter, rannte die viertbeste Zeit, landete auf Platz 20. Wäre sie nicht gestürzt, glauben ihre Betreuer, wäre Platz drei bis fünf in Reichweite, die Olympiaqualifikation geschafft gewesen.

 

Eva Dollinger hatte sich von Haus aus wenig ausgerechnet. Am Ende war dieses Wenig nichts: Nach dem Schwimmen lag sie eine Minute hinter der Führenden, am Rad riss sie von Gruppe zu Gruppe ab. Als sie spürte, durch das Feld durchgereicht zu werden, fuhr sie nach zwei Runden rechts ran, gab auf. Nach dem Rennen erzählt die Unterländerin, wie schwer der Moment des Stehenbleibens für sie gewesen sei. „Überall standen Leute.“ Sie hält kurz inne, lächelt. „Irgendwie schämt man sich doch, dort aufzugeben.“ Doch die Enttäuschung, erzählt sie, halte sich in Grenzen. Sie habe gewusst, es sei nicht allzu viel möglich. Und während des Wettkampfs habe sie kaum Luft bekommen.

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