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Planer trifft in allen LagenNegrinis Double beim „Ötztaler“ Wacker als zu leicht befunden
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Übersicht August 2007 Niederlagen zum Auftakt Drei WM-Titel in Ecuador Negrinis Double beim Ötztaler Wacker als zu leicht befunden Planer trifft in allen Lagen Spitzer hielt die Nerven im Zaum HCI macht Lust auf mehr Zuletzt lachte der LASK EM-Gold als Abschiedsgeschenk Eiter verteidigt Führung Böses Erwachen im Horr-Stadion Österreicher setzten Goldsegel  Zum Palinkopf und retour Wieder Last-Minute-Tor gegen Wacker
Trapattoni dirigierte die Bullen zum Sieg über Wacker

Trapattoni dirigierte die Bullen zum Sieg über Wacker / Foto: GEPA

Wacker als zu leicht befunden

Dass der FC Wacker Innsbruck nach Salzburg fahren würde und Trapattonis Bullen ärgern könnte, wurde nicht einmal im Ansatz diskutiert. Zu überlegen schien die Multi-Kulti-Truppe in allen Belangen, spielerisch ohnehin und selbst in Punkto Kampfmasse ergaben sich an die 50 Kilogramm Übergewicht.

 

Noch eindrucksvoller dokumentiert der Länderspiel-Vergleich jener Akteure, die mit dem Anpfiff auf dem Kunstrasen standen, die Diskrepanz zwischen Red Bull und Wacker: 286:1 für die Bullen! Allein Alex dos Santos hat 83 Teamspiele für Japan, Lokvenc 74 für Tschechien, Kovac 68 für Kroatien. Der Einzige im Wacker-Dress, der zu Teamehren gekommen ist, ist Thomas Eder – ein einziges Mal!

 

Dass die Wacker-Elf trotz dieses eklatanten Defizits an ausgewiesener Klasse und Erfahrung mit einem 1:0-Vorsprung in die Pause gehen konnte, verdankt sie Eders exzellenter Schusstechnik, als er in der 23. Minute unhaltbar ins lange Eck traf. Aber auch dem gehaltenen Elfer von Keeper Grünwald, der herausragenden Abwehrleistung von Andi Schrott, dem Spielaufbau von Thomas Eder. Und einer kollektiv hohen Laufbereitschaft.

 

Die Bullen unter gellenden Pfiffen ihrer Anhänger in die Pause zu schicken, ging allerdings an die Substanz. Sukzessive musste Wacker dem hohen Tempo Tribut zollen. Und als es nach der Pause an der Zweikampfstärke gelegen wäre, ein „Wunder“ zu vollbringen, stießen die Tiroler an ihre körperlichen Grenzen, wurden fehleranfällig. Fazit: So war das Spiel gegen Red Bull Salzburg nicht zu gewinnen. Dass die Partie von den Gastgebern innerhalb von zehn Minuten gedreht und das 0:1 in ein 3:1 gewandelt wurde, ist aussagekräftig genug.

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