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Flutlichtgala im Zeichen der TirolerHosp feiert Premierensieg Grubers Husarenritt durch die Hölle nach Turin
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übersicht jänner Auf der Suche nach dem Lottosechser Vier Mann, zwei Rodeln, ein Befehl Lauf zum Jahreswechsel HCI-Spiele sind nichts für schwache Nerven Tiroler Korbjäger im Medienrummel Ohne Strafrunde Platz fünf Hannes zwischen Himmel und Hölle Auf Platz zwei kombiniert Raich als Punktehamster Echte Derbys sehen anders aus Zwei Medaillen als Rahmen für Goldis Abschied Raiche Beute am Fuß der Eiger Nordwand Manninen wird bedrängt Rodler haderten mit den Hundertsteln Mit Skibob auf Goldkurs ÖSV-Festspiele in Kitzbühel / Benni in allen Gassen Glänzendes Speed-Debüt für Niki Die Dolomiten, Wurm und Fauner Seefelder via Oberstdorf nach Turin HCI-Fans im Wechselbad der Gefühle Flutlichtgala im Zeichen der Tiroler Grubers Husarenritt durch die Hölle nach Turin Hosp feiert Premierensieg Am Plateau durfte gejubelt werden Naturbahnrodler steuerten auf Medaillenkurs Ein Weltrekord, der nicht zählt

Grubers wilde Fahrt im Himmelreich
Foto: GEPA

Grubers Husarenritt durch die Hölle nach Turin

Apropos Olympia – das Spektakel im Zeichen der fünf Ringe warf seine Schatten bis Garmisch-Partenkirchen, wo die letzten Entscheidungen bei den Herren um einen Startplatz fallen mussten. Zum Beispiel für den Super-G. An sich stand das Team, doch aufgegeben wird – selbst in Zeiten der E-Mails – höchstens ein Brief. Dachte sich Christoph Gruber, der Schwazer und ging nach einer total verkorksten Abfahrt auf der Kreuzeck mit der Gewissheit ins Rennen, nur mehr gewinnen zu können.

 

Mit Startnummer 13 fand der 29-Jährige die ideale Mischung aus Angriff und Dosierung, meisterte die „Ausfahrt Hölle“ wie kein Zweiter und siegte letztlich überlegen vor dem US-amerikanischen Überraschungsmann Scott Macartney und dem norwegischen Dauerbrenner Kjetil Andre Aamodt. Hermann Maier verpasste in seinem 200. Weltcuprennen als Vierter nur um drei Hundertstel den Sprung aufs Stockerl. Dort stand auf dem höchsten Treppchen eben Christoph Gruber. Wie bereits 2001, wie im Vorjahr. Gleichsam fassungslos wie ergriffen. „Ich kann es nicht erklären“, konnte er auch Stunden nach seinem insgesamt vierten Weltcuperfolg, dem dritten in einem Garmischer Super-G, das für ihn Unbegreifliche nicht fassen.

 

Sicher: Er hätte sich gut gefühlt, die entscheidenden Passagen gut erwischt und wäre locker drauf gewesen. Aber das sei im Laufe dieses für ihn nicht gerade glücklich verlaufenen Winters schon des Öfteren der Fall gewesen.

 

Und doch: Das Solo-Training auf einer eigens abgesperrten Rennpiste am Patscherkofel hätte ihm neue Hoffnung gegeben. „Dass es aber zum Sieg reichen könnte, hatte ich mir nicht einmal erträumt.“ Die Realität: Olympia-Fixplatz.

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