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„Gerupfte“ AdlerZweiter Anzug der ÖSV-Adler glänzte Lisa Hauser und Simon Eder waren ...
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Lisa Hauser sorgte nach ihrem neunten Platz im Sprint für das nächste Top-Ten-Ergebnis ... / GEPA

Lisa Hauser sorgte nach ihrem neunten Platz im Sprint für das nächste Top-Ten-Ergebnis ... / GEPA

Lisa Hauser und Simon Eder waren die Stärksten

Eher durchwachsen waren Österreichs Biathleten im Jahr eins nach Dominik Landertinger in die Saison gestartet. In den Staffelrennen im finnischen Kontiolahti erreichten die Herren beim Sieg der Norweger in der Besetzung David Komatz, Simon Eder, Felix Leitner und Julian Eberhard mit insgesamt neun Nachladern Rang sechs. Die Damen (Dunja Zdouc, Julia Schwaiger, Katharina Innerhofer und Lisa Hauser [unten im Bild]) kamen nach zwei Strafrunden und 14 Nachladern auf Rang sieben ins Ziel, 2:59 Minuten hinter der siegreichen schwedischen Staffel.

 

In der Verfolgung der Herren, die der Schwede Sebastian Samuelsson für sich entscheiden konnte, eroberte der von Rang 41 aus gestartete Simon Eder Platz 13, überzeugte da einmal mehr mit null Fehlern am Schießstand. Ebenfalls in den Top 15 beendete Lisa Hauser die Verfolgung der Damen. Als 43. war die Tirolerin in das Rennen gestartet, am Ende belegte sie nach zwei Strafrunden Rang 15, während Tiril Eckhoff und Marte Olsbu Röiseland einen norwegischen Doppelsieg feierten.

 

Wie auch immer – die Weichen waren gestellt für das Weltcup-Doppel in Hochfilzen. Da hatten sich Österreichs Athleten doch einiges vorgenommen und der Start sah auch tatsächlich vielversprechend aus – die Damenstaffel zeigte eine starke Vorstellung, lief diesmal sogar auf Platz sechs, gerade einmal 1:12 Minuten hinter den erfolgreichen Mädels aus Norwegen.

 

Damit war das Match gegen die Herren eröffnet, aber die Hoffnungen von Cheftrainer Ricco Groß, dass seine Schützlinge in der heimatlichen Loipe der Konkurrenz Rätsel aufgeben würden, erfüllten sich nicht; oder besser formuliert: nur bis zur Halbzeit des Rennens. Denn nach zwei Läufern übergab Simon Eder sogar auf Platz zwei liegend an Felix Leitner. Der Tiroler hielt sich lange im Spitzenfeld, musste aber sowohl stehend als wie auch liegend jeweils zweimal nachladen, verlor vier Positionen, ehe Julian Eberhard das Rennen aufnahm.

 

Doch anstatt eine Aufholjagd zu starten, häuften sich auch beim Salzburger am Schießstand die Probleme, sechs Nachladern folgte gar eine Strafrunde und der Rückfall auf Rang sieben. Doch eine herbe Enttäuschung. Im Kampf um das Podest hatten die Schweden knapp vor Norwegen und Deutschland das bessere Ende für sich.

 

 

Versöhnlich dann der Ausklang der ersten Hochfilzen-Woche – in der Verfolgung der Damen sicherte sich Marte Olsbu Röiseland den Sieg und Lisa Hauser sorgte nach ihrem neunten Platz im Sprint für das nächste Top-Ten-Ergebnis. Die Tirolerin platzierte sich mit drei Schießfehlern und einer starken Laufleistung am Ende auf Rang zehn.

 

Für die beste ÖSV-Einzelplatzierung sorgte Simon Eder. Der Salzburger belegte nach gewohnt schnellen Schießeinlagen und insgesamt nur einem Fehlschuss den starken achten Platz. Felix Leitner musste zweimal in die Strafrunde, zeigte eine gute Leistung auf der Loipe und landete als 13. ebenfalls unter den Top 15. Den Sieg hatten sich zwei Franzosen streitig gemacht – Quentin Fillon Maillet gewann letztlich vor dem ebenfalls fehlerlos gebliebenen Emilien Jacquelin.

 

Die Revanche in Hochfilzen, nur eine Woche später, brachte folgendes Ergebnis: Tiril Eckhoff gewann den Sprint und Lisa Hauser beendete ebendiesen auf Rang 15, die Verfolgung als Zwölfte; den Massenstart sicherte sich Marte Olsbu Röiseland, während Hauser nach einer tollen Aufholjagd mit Platz acht für das beste ÖSV-Ergebnis sorgte.

 

Bei den Herren war der Deutsche Bernd Pfeiffer im Massenstart mit einer fehlerlosen Leistung am Schießstand nicht zu schlagen, Simon Eder verfehlte als bester ÖSV-Biathlet die Top Ten nur um einen Platz. Im Sprint sowie in der Verfolgung triumphierte sensationell jeweils der Norweger Sturla Holm Laegreid, Julian Eberhard (Sprint) kam als Zehnter ins Ziel, in der Verfolgung durfte sich Eder über Rang neun freuen.

 

 

 

 

 

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