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ÖSV-Damen liefen Herren den Rang abUnd dann noch ... Das Adventwunder von Bahrain
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Ein Teil des Boliden von Grosjean / imago

Ein Teil des Boliden von Grosjean / imago

Erst halfen Schutzengel, dann führten Betreuer Romain Grosjean von der Unfallstelle / AFP Photo

Erst halfen Schutzengel, dann führten Betreuer Romain Grosjean von der Unfallstelle / AFP Photo

Das Adventwunder von Bahrain

Der elfte Saisonsieg von Lewis Hamilton und das erste Doppel-Podium für die Red-Bull-Piloten (2. Max Verstappen / 3. Alex Albon) seit 2017 – all das spielte beim Bahrain-GP nur eine untergeordnete Rolle.

 

Der schockierende Crash von Romain Grosjean mit dramatischen Bildern war das alles beherrschende Thema. Und zwar nicht nur in der Formel-1-Szene. „Alle haben es gesehen. Unser Sport ist gefährlich. Sein Kopf hätte abgetrennt werden können“, erklärte ein sichtlich geschockter Bahrain-Sieger Lewis Hamilton unmittelbar nach der Zieldurchfahrt.

 

Das war vier Stunden, nachdem der Haas-Bolide von Romain Grosjean in Flammen aufgegangen war. Der Franzose kam mit glimpflichen Verletzungen davon, der Einschlag passierte mit über 200 km/h und auf ihn wirkte ein x-faches seines Körpergewichts ein.

 

Es waren noch keine 15 Sekunden des Wüsten-Rennens vergangen, als der Haas-Bolide in die Leitplanken gerast war – das Auto ging in Flammen auf, der Grand Prix wurde sofort abgebrochen. Minuten verstrichen ohne Informationen. Erst dann wurden via TV Wiederholungen des Unfalls eingespielt und schnell war auch klar: Dem 34-Jährigen waren alle Schutzengel des Motorsports zur Seite gestanden.

 

Der grau-weiß-rote Haas wurde durch den Aufprall in zwei Teile gerissen, das Monocoque steckte zwischen den Leitplanken fest. 28 Sekunden war der WM-Siebte des Jahres 2013 einem Flammenmeer ausgesetzt, ehe er sich selbst befreien und mit Hilfe des medizinischen Streckenpersonals über die Leitplanken springen konnte.

 

 

 

 

 

 

 

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