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Viel Lob, doch einer kritisierteKein Happy End für Thiem Daniel Ciampini in Torlaune
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Zwei, die sich freuten – Daniel Ciampini (links) und Jonathan Racine / GEPA

Zwei, die sich freuten – Daniel Ciampini (links) und Jonathan Racine / GEPA

Daniel Ciampini in Torlaune

Fünf Auswärtsspiele in Serie, so lautete das Programm der Innsbrucker Haie nach dem doch missglückten Heimauftritt (3:4) gegen Fehervar. Ein Spielplan, den man ansonsten nur aus der NHL kennt. Doch das Resultat der drei November-Partien konnte sich durchaus sehen lassen.

 

Zunächst hatten die Innsbrucker in Dornbirn die Bulldogs an die Leine genommen, einen souveränen 6:2-Erfolg gefeiert, dem ein ebenso starker 5:1-Sieg in Linz folgte. Beeindruckend dabei vor allem der jeweils sehr starke Goalie Tom McCollum und dann Daniel Claudio Ciampini. In Dornbirn hatte Ciampini einen Hattrick geschnürt, in Linz nach 30 Sekunden den Torreigen mit dem 1:0 eröffnet und in der 56. Minute mit dem 5:1 seine Torjagd beendet.

 

Die Linzer, vom ehemaligen Haie-Co-Trainer Pierre Beaulieu betreut, konnten fast von Glück sprechen, dass es „nur“ zwei Gegentreffer im ersten Abschnitt setzte. Erst nach knapp einer halben Stunde wurden die Gastgeber etwas stärker und testeten Haie-Schlussmann Tom McCollum immerhin das eine oder andere Mal, allerdings erfolglos. Ganz im Gegensatz zu den Tirolern, die nach einem erfolgreichen Konter den vierten Treffer bejubelten. Besonders war dabei vor allem der Torschütze, schließlich gelang dem Ex-Kitzbüheler Henrik Hochfilzer sein Premierentreffer in der ICE Hockey League.

 

Natürlich schonten die Haie dann im Schlussabschnitt mit Blick auf das dichte Programm ein bisschen ihre Kräfte – und so kamen die Linzer in der 45. Minute durch Pelletier zum 1:4-Ehrentreffer. Durchaus erwähnenswert, dass die disziplinierten Haie keine einzige Strafe kassierten.

 

Nur schade, dass Sam Herr und Co. nicht in der Lage waren, diesen Schwung und diese Disziplin mit nach Bratislava zu nehmen. Dort spielten die Gäste – nur 24 Stunden nach dem Erfolg in Linz – zwar 40 Minuten lang erneut sehr stark, hatten 28:19 Torschüsse in der Bilanz stehen, aber nur zwei Tore am Konto.

 

Das sollte sich beim Stand von 2:2 letztlich rächen. Denn nur wenige Sekunden nach dem Start ins letzte Drittel nützten die Gastgeber eine Strafe der Haie (insgesamt 8-mal 2 Minuten) zum vorentscheidenden 3:2. Am Ende mussten sich die Tiroler mit 2:5 geschlagen geben. Ausschlaggebend dafür? Ein diesmal nicht so sicherer McCollum, fehlende Effizienz vor dem gegnerischen Tor, zu viele Strafen und der Ausfall von Torjäger Ciampini nach dem ersten Drittel.

 

 

 

 

 

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