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Die Welt trauerte um Diego MaradonaLamparter feierte in Ruka Podest-Premiere ÖSV-Adler flogen zum Auftaktsieg
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Das siegreiche Quartett von Wisla – Daniel Huber, Philipp Aschenwald, Stefan Kraft und Michael Hayböck / GEPA

Das siegreiche Quartett von Wisla – Daniel Huber, Philipp Aschenwald, Stefan Kraft und Michael Hayböck / GEPA

ÖSV-Adler flogen zum Auftaktsieg

Mit einem gewaltigen Ausrufezeichen starteten Österreichs Skispringer unter ihrem neuen Cheftrainer in die neue Saison. Im Teambewerb von Wisla in Polen hatte das ÖSV-Skisprung-Quartett gleich die Lufthoheit übernommen und durfte am Ende über den doch überraschenden Sieg vor Deutschland und Gastgeber Polen jubeln.

 

„Es war ein spannender Fight zwischen den drei Nationen“, sagte Schlussspringer Stefan Kraft, der mit seinem Flug auf 127 Meter den Vorsprung über die Ziellinie rettete und von Michael Hayböck, Philipp Aschenwald und Daniel Huber empfangen wurde. Der Bayer Markus Eisenbichler zeigte indes Nerven und vergab mit seinem verwackelten Sprung die Siegeschance. Zur Halbzeit hatten die Deutschen noch knapp die Nase vorn gehabt (3,5 Punkte Vorsprung).

 

Die vom Tiroler Neo-Cheftrainer Andreas Widhölzl bestens eingestellten Adler hingegen blieben im Finale eiskalt. Daniel Huber sorgte mit seinem Flug auf 135 Meter für den weitesten Satz des Tages. „Ein Telemark wäre zwar super gewesen, aber auch so bin ich sehr zufrieden“, jubelte der 27-Jährige. Der Zillertaler Philipp Aschenwald freute sich über die Titelverteidigung im Wisla-Teambewerb und „einen super Saisonstart“.

 

Der dann im Einzelspringen mit guten Ergebnissen untermauert wurde, auch wenn es nicht ganz zu einem weiteren Sieg reichte. Doch in der Windlotterie von Wisla durfte sich Daniel Huber hinter Markus Eisenbichler und Karl Geiger als Dritter über seinen insgesamt zweiten Podestplatz nach Engelberg vor knapp zwei Jahren freuen.

 

„Ich habe auf der Schanze gleich den Rhythmus gefunden und es war ein Megastart für mich“, freute sich Huber. Natürlich habe man auch „das nötige Glück gebraucht“, erzählte der Seekirchner, der im ersten Durchgang mit 138,5 Metern den Schanzenrekord von Stefan Kraft nur um einen halben Meter verpasst hatte. „Ein Podestplatz ist nichts Alltägliches für mich, das gibt mir einen Schub für die Saison“, zeigte sich Huber als lachender Dritter gerührt.

 

Während der Tiroler Philipp Aschenwald (8.) und Michael Hayböck (10.) das starke ÖSV-Ergebnis mit Top-Ten-Platzierungen abrundeten, haderten Stefan Kraft und Gregor Schlierenzauer mit den Bedingungen; beide hatten in der Windlotterie eine Niete gezogen, sich nicht für das Finale qualifiziert.

 

 

 

 

 

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