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Handball Tirol mit acht auf einen StreichEin perfekter Start in den alpinen WM-Winter Der Himmel weinte mit der WSG
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Wacker-Jubel nach dem hart erkämpften Erfolg bei Florian Jamnig, Raphael Galle und Atsushi Zaizen / GEPA

Wacker-Jubel nach dem hart er-kämpften Erfolg bei Florian Jamnig, Raphael Galle und Atsushi Zaizen / GEPA

Hellblau brachte der WSG Tirol kein Glück, im Cup gab’s ein 0:1 gegen den FAC / GEPA

Hellblau brachte der WSG Tirol kein Glück, im Cup gab’s ein 0:1 gegen den FAC / GEPA

Der Himmel weinte mit der WSG

Freud und Leid im Lager der Tiroler Vertreter im Sechszehntelfinale des ÖFB-Cups. Während jedoch die 3:0-Niederlage von Regionalligist Wörgl gegen den im Europacup so erfolgreichen LASK nicht überraschend kam, leistete sich die WSG Swarovski Tirol mit dem 0:1 gegen den Zweitligisten FAC einen eher peinlichen Ausrutscher. Programmgemäß dafür der Aufstieg des FC Wacker Innsbruck ins Achtelfinale. Die Schützlinge von Trainer Daniel Bierofka hatten sich gegen den niederösterreichischen Regionalliga-Vertreter Stripfing/Weiden dank eines späten Elfmeter-Treffers (87. Minute) von Jamnig mit 1:0 durchgesetzt.

 

Bei der WSG war die Enttäuschung nach dem Cup-Out natürlich riesengroß, nicht zuletzt, weil man es gegen einen keineswegs überragenden Gegner verabsäumt hatte, aus vielen guten Möglichkeiten einen Treffer zu erzielen. Und irgendwie war es bezeichnend für den planlosen Auftritt der Tiroler, dass das Siegestor der Wiener aus einem Eigentor von Smith resultierte. Unvermögen und Pech im Doppelpack sozusagen. Zufriedene Mienen dagegen bei den Wörglern, die dem LASK lange Zeit das Leben schwer gemacht hatten, die Tore zum 0:2 und 0:3 erst in der 90. bzw. 92. Minute kassierten.

 

Im Tivolistadion waren rund 600 Zuschauer auf eine Geduldsprobe gestellt und dann erst drei Minuten vor dem Ende erlöst worden. Bis dahin hatten die Innsbrucker zwar einige Chancen vorgefunden, aber gegen den beherzt kämpfenden Regionalliga-Klub aus Niederösterreich nichts Zählbares herausholen können. Es brauchte einen Hand-Elfmeter in der 87. Minute, den Flo Jamnig gegen Stripfings starken Goalie Matthias Sadilek verwandelte. Zum Abschluss des Pokalspiels sah Bierofka trotz des knappen Erfolgs durchaus Positives: „Wir spielten viele Chancen heraus und ließen in der Defensive praktisch nichts anbrennen.“

 

Den Abschied aus dem Pokal hätten die WSG-Kicker besser verschmerzen können, wenn es dafür in diesem Oktober in der Meisterschaft besser gelaufen wäre. Ein Punkt aus drei Spielen war die magere Ausbeute – dem 0:2 gegen die Wiener Austria folgte, ebenfalls im Tivolistadion, ein 1:1 gegen Hartberg, ehe Red Bull Salzburg mit einem klaren 5:0-Sieg den schwarzen Oktober für die Grün-Weißen perfekt machte.

 

Etwas besser, wenngleich auch nicht gerade überragend, absolvierten die schwarz-grünen Wacker-Kicker den Oktober. Dem enttäuschenden 2:2 bei Amstetten folgte eine bittere 0:4-Heimniederlage gegen BW Linz. Erst nach dem hart erkämpften und im Finish mit viel Glück verteidigten 1:0 in Dornbirn kehrte dank Torschütze Zaizen wieder etwas Hoffnung zurück in das Innsbrucker Lager, das anschließende 3:2 gegen Horn nach Rückstand und einem verrückten Freistoßtreffer von Doski in der 86. Minute (durch die Beine des gegnerischen Goalies) stimmte die Fans wieder versöhnlich. Und ganz happy konnte Fußball-Innsbruck schließlich nach dem 3:0 gegen den hilflosen Tabellenletzten Young Violets Wien sein, womit ein großer Schritt in Richtung erstes Tabellendrittel gemacht wurde.

 

 

 

 

 

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