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Wenn EM-Silber am Ende doch noch golden glänztNach zehn Saisonen ist Schluss für Chris Monas Triumph und Lauras Drama
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Nach dem Sieg bei Crankworx in Innsbruck holte Trummer in Leogang WM-Silber im Downhill / GEPA

Nach dem Sieg bei Crankworx in Innsbruck holte Trummer in Leogang WM-Silber im Downhill / GEPA

Mona Mitterwallner gewann die einzige Goldmedaille für Österreich / EXPA

Mona Mitterwallner gewann die einzige Goldmedaille für Österreich / EXPA

Monas Triumph und Lauras Drama

Was für aufregende Zeiten für Österreichs Team bei der Mountainbike-WM in Saalfelden-Leogang. Gleichsam im Stundentakt wechselten Jubelmeldungen mit Hiobsbotschaften. Vom ersten Renntag an. Erst hatte die große WM-Hoffnung im U23-Cross-Country-Rennen, Laura Stigger, ihre Teilnahme an der Teamstaffel wegen einer Magen-Darm-Grippe absagen müssen, dann holten in Abwesenheit der 20-Jährigen die drei Tiroler Maximilian Foidl, Mario Bair, Mona Mitterwallner mit Lukas Hatz, Corina Druml und Cornelia Holland im Team WM-Rang sechs.

 

Gold sicherte sich Frankreich. Und wenig später die bittere Nachricht aus dem österreichischen Lager – Stigger fällt für die gesamten Titelkämpfe aus. „Sie ist zu geschwächt, da macht es keinen Sinn. Sie wird bei dieser WM nicht mehr antreten“, sagte Trainer Rupert Scheiber.

 

In dieser Tonart ging es weiter – nur wenige Stunden vor der Downhill-Konkurrenz war der Traum von WM-Gold für Jungstar und Topfavoritin Valentina Höll nach einem Trainingssturz beendet. Die 18-jährige Salzburgerin hatte sich zwei Bänderrisse und eine Knochenabsplitterung im Sprunggelenk zugezogen.

 

Doch noch am selben Tag durften die Gastgeber nicht nur über das Junioren-Silber der Oberösterreicherin Sophie Gutöhrle jubeln, sondern auch über den großen Auftritt von David Trummer bei den Herren. Bei extremen Bedingungen mit starkem Regen und Kälte schnappte sich der 26-jährige Steirer, der so wie Höll Anfang Oktober Crankworx in Innsbruck gewonnen hatte, die Silbermedaille. Trummer musste sich dabei nur dem Briten Reece Wilson geschlagen geben. Bronze ging an den Franzosen Remi Thirion.

 

Gold bei den Frauen ging an die Schweizerin Camille Balanche – bei den Junioren schaffte es zudem der Osttiroler Gabriel Wibmer auf den zehnten Rang. Dass in der Bilanz dieser Titelkämpfe Gold nicht fehlte, war vor allem einer weiteren Tirolerin zu verdanken – Mona Mitterwallner. Die 18-Jährige aus Silz konnte ihrer Favoritenrolle im Cross-Country-Rennen der Juniorinnen vollauf gerecht werden, eroberte überlegen den WM-Titel.

 

 

 

 

 

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