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Wacker-Turbo zündete nur zum StartDoppelsieg für Tirol im Speed Vier Punkte nach drei Spielen
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Ried-Goalie Samuel Radlinger (gelb) hielt gegen Zlatko Dedic (weiß) seinen Kasten sauber / GEPA

Ried-Goalie Samuel Radlinger (gelb) hielt gegen Zlatko Dedic (weiß) seinen Kasten sauber / GEPA

Vier Punkte nach drei Spielen

Das war schon richtig ärgerlich – denn trotz zweimaliger Führung (1:0, 2:1) musste sich die völlig neuformierte WSG Swarovski Tirol zum Bundesliga-Auftakt bei Aufsteiger Ried mit 2:3 (1:1) geschlagen geben. Wobei der Siegtreffer der Oberösterreicher erst in der 97. Minute und aus klarer Abseitsposition gefallen war. Diese hatte jeder gesehen, nur das Schiedsrichtertrio nicht, das insgesamt betrachtet überhaupt eher peinlich agierte. Oder anders formuliert: ein Paradebeispiel dafür ablieferte, wie dringend der österreichische Fußball den Videobeweis benötigt.

 

„Wir hatten sehr gute Möglichkeiten auf das 3:1. Wir müssen aber auf das Positive schauen. Wir haben eine sehr junge Mannschaft und es waren sehr gute Momente dabei“, diktierte Dedic, nachdem das Match im Finish eine Wende erfahren hatte: Denn nach etwas zweifelhaftem Elferpfiff traf Ried-Joker Julian Wießmeier zum 2:2 (82.) und in der siebenten Minute der Nachspielzeit mit Valentin Grubeck ein weiterer Joker zum viel umjubelten 3:2-Siegtreffer für die Hausherren.

 

WSG-Cheftrainer Thommy Silberberger stieg nach „blöden Elferattacken“, vergebenen Chancen und dem finalen Fehlpfiff bedient in den Mannschaftsbus: „Unsere Neuzugänge bringen Qualität, aber wir haben noch brutal viel Arbeit vor uns.“ Die sich dann offenbar nur ein paar Tage später schon bezahlt machte.

 

Denn gegen den LASK, immerhin Europacup-erfahren und im Vorfeld klar in der Favoritenrolle, holten sich die „jungen Wilden“ der WSG mit dem mehr als verdienten 1:1 einen eher unerwarteten Zähler. Den Treffer der Gastgeber hatte Nikolai Baden Frederiksen bereits in Minute fünf erzielt. Es war der Bundesliga-Premierentreffer des 20-jährigen Dänen. Die folgende Drangperiode der Linzer überstand die WSG mit Kampf und Glück, gegen das Ausgleichstor von Raguz durch einen verwandelten Elfmeter war allerdings kein Kraut gewachsen.

 

Vollgepackt mit Selbstvertrauen reiste die Silberberger-Truppe danach ins Ländle, wo tatsächlich der erster Dreier der Saison eingefahren werden konnte. 2:0 gegen Altach, zweimal hatte Zlatko Dedic (6./65. Minute) getroffen, ein starkes Ausrufezeichen der Tiroler.

 

 

 

 

 

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