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Tirols Handballer glänzten und weckten ErwartungenAuch in Corona-Zeiten glänzten die Härtesten unter der Sonne „Es ist wirklich sehr speziell“
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Von links: Herbert Günther (KTC-Präsident), Yannick Hanfmann (D), Sieger Miomir Kecmanović (SRB) und Markus Bodner (OK-Boss Generali Open) / GEPA

Von links: Herbert Günther (KTC-Präsident), Yannick Hanfmann (D), Sieger Miomir Kecmanović (SRB) und Markus Bodner (OK-Boss Generali Open) / GEPA

„Es ist wirklich sehr speziell“

Miomir Kecmanović, ein 21-jähriger Serbe und schon als Jugendlicher ein Ausnahmekönner, gewann in Kitzbühel das Finale der Generali Open gegen den deutschen Qualifikanten Yannick Hanfmann 6:4 und 6:4. Kecmanović war der einzige Nicht-Qualifikant unter den Halbfinalisten, er erreichte in der Weltrangliste mit 250 Punkten sein Karrierehoch und konnte sich in den Top 40 platzieren.

 

Mit einem frühen Break hatte der Überraschungssieger im ersten Durchgang die Weichen für die Satzführung gelegt, und dann zum Auftakt des zweiten Satzes ebenfalls mit einem schnellen Break eine Art Vorentscheidung herbeigeführt, wenngleich Hanfmann sich noch einmal ins Spiel zurückkämpfte. Letztlich setzte sich die höhere Klasse des Belgraders aber durch, auch wenn im Finish der Partie sein Service zu wünschen übrig ließ.

 

Kecmanović war bei den US Open in der zweiten Runde ausgeschieden und wechselte postwendend nach Tirol – letztlich war es die richtige Entscheidung für den Freund von Novak Djokovic. „Es ist unglaublich, dass ich meinen ersten Titel gewonnen habe“, jubelte er in seiner ersten Reaktion. „Ich habe so hart dafür gearbeitet. Es ist wirklich speziell. Es ist das erste Turnier (seit dem Corona-Ausbruch) wieder mit Zuschauern. Danke an alle, die mich unterstützt haben. Ich habe versucht, mich auf die Punkte zu konzentrieren und nicht zu viel an den Titel zu denken. Ich bin das erste Mal in Kitzbühel. Ich bin froh, dass ich hierhergekommen bin.“

 

Hanfmann hatte sich mit sechs Siegen in das Endspiel gekämpft. In der Qualifikation besiegte er die höher eingeschätzten Ernests Gulbis und Thiago Monteiro, im Hauptbewerb u.  a. seinen Landsmann Dusan Lajović.

 

Der Siegerscheck war mit 24880 Euro relativ bescheiden ausgestellt worden, das aber aus einem besonderen Grund: Alle Spieler hatten sich vor dem Turnier dazu entschieden, die Preisgelder diesmal prozentuell besser zugunsten der früher Ausgeschiedenen zu verteilen, um diesen nach dem langen coronabedingten Einkommenseinbruch etwas zu helfen. Für Hanfmann gab es 19795 Euro – die Doppel-Titelträger Austin Krajicek / Franko Skugor erhielten gemeinsam 8840 Euro.

 

Übrigens – während Österreichs Paradedoppel Jürgen Melzer / Oliver Marach im Halbfinale ausgeschieden war, gab es für die Veranstalter noch Grund zur Freude: Hauptsponsor Generali verlängerte bis 2022.

 

 

 

 

 

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