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Trailrun-Festival trotzte Corona„Es ist wirklich sehr speziell“ Tirols Handballer glänzten ...
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Wenn Gerald Zeiner antritt, bleibt dem Gegner, so wie hier dem Linzer Jakob Vrdoljak, nur das Nachsehen / GEPA

Wenn Gerald Zeiner antritt, bleibt dem Gegner, so wie hier dem Linzer Jakob Vrdoljak, nur das Nachsehen / GEPA

Nach vier Siegen in Serie jubelte auch Trainer Frank Bergemann / GEPA

Nach vier Siegen in Serie jubelte auch Trainer Frank Bergemann / GEPA

Tirols Handballer glänzten und weckten Erwartungen

Von so einem Saisonstart hatten die Verantwortlichen von Sparkasse Schwaz Tirol wahrscheinlich nur geträumt. Doch nach dem 24:19-Auswärtserfolg bei Ex-Meister Krems fertigten die Schwazer bei der Heimpremiere auch Rekordmeister Bregenz mit 24:22 ab und hielten nach zwei Runden beim Punktemaximum.

 

Vor genau 108 erlaubten Zuschauern waren die Gastgeber perfekt in das Spiel gestartet, führten nach etwas mehr als 20 Minuten mit 9:2. Neben Sebastian Spendier bewies auch Rückkehrer Aliaksei Kishov nicht nur bei einem entschärften Siebenmeter, dass er ein verlässlicher Schlussmann ist. Doch die Bregenzer schafften die Wende, erzielten innerhalb von fünf Minuten sechs unbeantwortete Treffer und gingen nach der Halbzeitpause sogar erstmals in Front.

 

Die Hausherren wackelten, fielen aber nicht. Ein Unterzahltreffer von Dario Lochner zum 20:19 stellte die Weichen zum Heimerfolg, bei dem Spendier mit acht Treffern als Topscorer fungierte. „In den ersten 20 Minuten ist uns mit einer kompakten Defensivleistung und einem überragenden Kishov alles aufgegangen“, meinte Trainer Frank Bergemann. Die beiden Auftaktsiege sind umso höher einzuschätzen, als sie gegen Titelkandidaten gelangen. „Das müssen wir nun bestätigen, zumal es nur die ersten beiden Schritte auf einer 100-Meter-Strecke waren“, gab sich der 64-jährige Coach demütig.

 

Aber der Schwazer Siegesrausch ging munter weiter – denn auch im dritten Spiel der neuen spusu-Liga-Saison schöpften die Tiroler den Rahm ab und feierten einen 30:28 (14:12)-Auswärtserfolg bei der HSG Graz. Außer in einer Phase kurz nach der Pause, als die Steirer zum 14:14 ausgleichen konnten, waren Gerald Zeiner und Co. stets am Drücker. Nicht nur Topscorer Sebastian Spendier (neun Tore) fühlte sich in seiner alten Wirkungsstätte – der 23-Jährige spielte in seiner Jugend in Graz – sichtlich wohl.

 

Das taten die Schwazer dann auch in Linz, wo es mit dem 27:25-Erfolg beim Tabellenschlusslicht den vierten Sieg in Serie zu feiern galt; eine fast schon unheimliche Serie.

 

 

 

 

 

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