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Luis und der Olympia-TraumTrauer um Fredi Püls Jo oder wenn’s läuft, dann läuft’s
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Johanna Färber: Wenn’s läuft, dann läuft’s ... / Aufschnaiter

Johanna Färber: Wenn’s läuft, dann läuft’s ... / Aufschnaiter

Jo oder wenn’s läuft, dann läuft’s

Johanna Färber oder einfach Jo, wie auch immer. Die 22-jährige Steirerin hatte der Austrian Summer Series mit zwei Boulder-Siegen ganz eindrucksvoll ihren Stempel aufgedrückt. Wie übrigens auch Tirols große Speed-Hoffnung Tobias Plangger.

 

Rund eine Woche nach ihrem Auftakt-Erfolg jubelte das Steirermädl erneut vom obersten Podestplatz. „Fast ein bisserl unwirklich“, sagte sie und meinte damit die Tatsache, dass sie bei der Wiederholung ihres Triumphes das Stockerl mit zwei Weltmeisterinnen teilte. Mit Petra Klingler, der Schweizer Boulder-Weltmeisterin 2018 und Österreichs Kletterjuwel Jessica Pilz, Vorstieg-Champion 2018.

 

Wohin die Reise für Färber einmal führen kann, vermag selbst Österreichs langjährige Boulder-Dominatorin Anna Stöhr (unerreichte 22 Weltcupsiege) nicht vorauszusagen. Nur so viel: „Johanna befindet sich auf einem guten Weg und bringt ein extrem starkes Gesamtpaket mit. Dabei geht es nicht nur um einen möglichst starken Bizeps, sondern auch um Bewegungstalent und Köpfchen.“

 

Färber hält ihre grauen Zellen mit einem Linguistik-Studium an der Uni Graz auf Trab. Die angehende Sprachwissenschafterin bewundert Hermann Hesse („Demian ist mein Lieblingsbuch“) und Peter Handke, liest für ihr Leben gern und beschreibt sich selbst als „bücherfanatisch“. Kein Wunder, dass die Anzahl der Bücher die Quadratmeter ihrer Grazer Wohnung bei Weitem übersteigt.

 

Während der Großteil ihrer Nationalteam-Kolleginnen in Innsbruck trainiert, bleibt die Dame aus Kumberg, einer Marktgemeinde im Grazer Nordosten, ihrer Heimat treu. „Auch weil wir im Bloc House in Graz erstklassige Bedingungen vorfinden“, versichert die 22-Jährige.

 

Wie es sich anfühlt, wenn man einen Lauf hat, weiß aber auch Tobias Plangger. Sieben Tage nachdem der Tiroler als erster Österreicher in 5,98 die magische Sechs-Sekunden-Marke geknackt hatte, legte der 19-Jährige im Doppelpack nach: 5,94 im Viertelfinale, ehe er in der Entscheidung in 5,87 Sekunden zum zweiten Heimsieg stürmte. „Ich bin überwältigt, dabei habe ich beim Start neun Hundertstel liegengelassen. Es ist also im wahrsten Sinne des Wortes noch Luft nach oben.“

 

 

 

 

 

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