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„Für eine Medaille reicht es nicht mehr“Spektakel beim Doppel-Start der Formel 1 Keine Lust auf Gastgeschenke
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Auf Jakob Schubert ist immer Verlass / KVÖ/Wilhelm

Auf Jakob Schubert ist immer Verlass / KVÖ/Wilhelm

Keine Lust auf Gastgeschenke

Das war ein Auftakt nach Maß – die erste Konkurrenz der Austria Summer Series im Kletterzentrum Innsbruck brachte nur Heimsiege. Sicher, die Fans fehlten, an allen Ecken und Enden. Ihr Mitfiebern, ihr rhythmisches Klatschen, ihr frenetischer Applaus. Und doch lag in der coronabedingt nur äußerst spärlich besetzten Boulderhalle des Kletterzentrums Innsbruck so etwas wie Anspannung in der Luft. Vielleicht war es sogar ein Knistern.

 

Gut vier Monate nach dem letzten Wettkampf gierten die Athleten jedenfalls nach der ersten Finalentscheidung im Rahmen der Austria Summer Series. Und weil einen nur der Vergleich sicher macht, matchte sich die KVÖ-Elite mit der ebenfalls geladenen Kollegenschaft aus der Schweiz und Deutschland. Und das mit durchschlagendem Erfolg.

 

Erst feierte Johanna Färber einen durchaus überraschenden Sieg. Drei, zwei, eins hieß dabei die Erfolgsformel der 22-Jährigen. Nach Platz drei in der Qualifikation und Rang zwei im Halbfinale kletterte die Steirerin in der Entscheidung entfesselt, meisterte drei der vier Boulder und verwies die Niederösterreicherin Eva-Maria Hammelmüller und die Schweizer Ex-Weltmeisterin Petra Klingler auf die Ehrenplätze. „Ich freue mich unglaublich, es ist richtig emotional. Ich war so nervös und hätte nie gedacht, dass es so aufgeht nach der Corona-Pause. Vor der Qualifikation hatte ich schlaflose Nächte, weil ich so nervös war.“

 

Die Olympia-Fixstarterin und Vorstieg-Weltmeisterin von 2018, Jessica Pilz, verließ das Wettkampfgelände mit gemischten Gefühlen. „Meine Leistung war nicht gut, auch weil alle meine Schwächen abgefragt wurden. Wenn man sich beide Tage anschaut, dann heißt es: Platte 3, Jessy 0“, sprach die in Innsbruck lebende Niederösterreicherin ihre augenscheinlichen Schwächen bei den Platten-Bouldern an.

 

Ein Problem, mit dem auch Jakob Schubert immer wieder hadert. So auch in der Finalentscheidung, als der amtierende Vizeweltmeister am zweiten Boulder nicht den richtigen Schlüssel fand, nachdem er das Auftakt-Boulder als einziger Athlet scheinbar schwerelos gelöst hatte.

 

Weil Schubert es dennoch wie kein Zweiter verstand, in den Finalmodus zu schalten, wurde er letztlich seiner Favoritenrolle gerecht und gewann vor den beiden Deutschen Martin und Schweiger. Wie stark das Feld war, zeigte sich nicht zuletzt am WM-Dritten Yannick Flohé: Der Weltklassemann war bereits im Halbfinale gescheitert.

 

 

 

 

 

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