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Steinlechner und Zeitler spielten in eigener LigaMayer und seine Kitz-Gondel Der neue alte starke Mann
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Stefan Chrtiansky – seit 20 Jahren an der HYPO-Seitenlinie / GEPA

Stefan Chrtiansky – seit 20 Jahren an der HYPO-Seitenlinie / GEPA

Der neue alte starke Mann

VC Mils und TV Oberndorf statt Berlin und Friedrichshafen – die Volleyball-Brötchen bei HYPO sind ab Herbst 2020 viel kleiner. Der Rückzug aus der deutschen Bundesliga inklusive Auflösung der Alpenvolleys war ein Paukenschlag, der auch in den sozialen Netzwerken für große Emotionen sorgte.

 

Eine Konstante bleibt dem Club aber erhalten: Stefan Chrtiansky. Der Fachmann sagte mehreren Teams ab. „Kleine Brötchen wie vor 20 Jahren zu backen, damit habe ich kein Problem“, erklärte der Langzeit-Coach. Die Entwicklung vom kleinen Dorfclub zum österreichischen Meister bis hin zum deutschen Bundesligisten – Chrtiansky war in verschiedenen Funktionen immer an Bord. Darum sieht er die kommende Aufgabe als große Chance: „Für jeden Erfolg brauchst du eine breite Basis. Darum möchte ich im Nachwuchs einiges bewegen. Vorerst gilt es einmal die Kader aufzufüllen und wieder mehr Kinder für den Sport zu begeistern.“

 

Und natürlich hat der Erfolgscoach mit seinem Team auch in der zweiten österreichischen Liga viel vor: „Der Schritt zum Aufstieg in die erste Liga ist kein großer. Wir haben zwei, drei interessante Spieler in unseren Reihen, mit denen eine Entwicklung durchaus möglich ist.“

 

Dass Chrtiansky nicht nur ein Angebot am Tisch liegen hatte, wusste der künftige Obmann des HYPO Tirol Volleyballteams, Hannes Kronthaler, natürlich: „Ich weiß, was ich an Stefan habe. Wenn man sich die Entwicklungen von Fred Winters (2005/06), Alex Berger (2009–14) oder Pawel Halaba (2018/19) anschaut – sie alle haben sich unter Stefans Anleitung zu großen Stars entwickelt.“ Darum freute es den Baulöwen umso mehr, dass Chrtiansky ihm die Treue hält: „Ich hoffe, dass Stefan bei uns in Pension gehen kann.“

 

Dafür wird Chrtiansky, der im Herbst in seine 20. Saison in Dunkelblau gehen wird, mit viel mehr Befugnissen ausgestattet. „Sportlich ändert sich natürlich alles. Die Jahre in der deutschen Liga waren sehr schön. Aber ich habe im Laufe der Zeit meine Ziele als Coach erreicht und fühle mich in meiner Heimat Tirol sehr wohl. Auch die Tiroler Derbys haben ihren Reiz.“

 

 

 

 

 

 

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