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Die Ringer waren auf dem HolzwegWackers Saison zum Vergessen Kronthaler geht nach Bühl
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Florian Ringseis (Bild) und Niklas Kronthaler spielen gemeinsam in Bühl / GEPA

Florian Ringseis (Bild) und Niklas Kronthaler spielen gemeinsam in Bühl / GEPA

Kronthaler geht nach Bühl

Es war wie verhext im Hause Kronthaler. Nach vielen Jahren mit schweren Verletzungen blieb der rot-weiß-rote Nationalspieler in der abgelaufenen Spielzeit ohne Wehwehchen, spielte die stärkste Saison seiner Karriere und auf einmal kam Corona. Drei Monate später hat Niklas Kronthaler aber eine neue sportliche Heimat gefunden: Der 26-Jährige geht nach Bühl.

 

„Ein Karriereende stand nur kurz im Raum. Aber irgendwie wollte ich nicht nach der starken Saison aufhören“, erklärte der Außenangreifer. Mit der Auflösung der Alpenvolleys war klar, dass ihn der Weg erstmals aus Innsbruck wegführen würde. Und da Österreich keine sportliche Option darstellte, war der Blick natürlich auf die deutsche Liga gerichtet. Und als Ex-Alpenvolleys-Libero Florian Ringseis ihm einen Wechsel zu Bühl nahelegte, ging alles ganz schnell. Coach Alejandro Kolevich schwärmte nach der offiziellen Verpflichtung: „Niklas’ Stärken liegen in einem schnellen Angriffsspiel und den präzisen Annahmen.“

 

Damit bleibt der Filius von Ex-Alpenvolleys-Macher Hannes Kronthaler jener Liga erhalten, die er nun drei Jahre kennengelernt hat. „Die Qualität der Liga ist unbestritten. Ich kenne alles und mit Florian habe ich einen alten Vertrauten im Team“, ergänzte der 1,94 Meter große Blondschopf. Dass er erstmals nicht in Tirol aufschlägt, sieht Kronthaler jr. als wichtige Erfahrung. Sportlich will er dort anschließen, wo er in der Saison 2019/20 aufgehört hat: als Stammspieler auf dem Parkett.

 

 

 

 

 

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