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Tokio-Countdown startete am BodenseeHeinz Öhler feierte 75er Anna Veith stellte ihre Ski ...
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„Ich habe meinen Traum gelebt!“ / GEPA

„Ich habe meinen Traum gelebt!“ / GEPA

„Alles Gute für die Zukunft, Anna“ – schweren Herzens verabschiedete ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel die Olympiasiegerin in die zu frühe „Ski-Pension“ / GEPA

„Alles Gute für die Zukunft, Anna“ – schweren Herzens verabschiedete ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel die Olympiasiegerin in die zu frühe „Ski-Pension“ / GEPA

Anna Veith stellte ihre Ski in die Ecke

Es war ja schon seit einiger Zeit gemunkelt worden, nun war es perfekt – rund acht Monate nach ÖSV-Superstar Marcel Hirscher erklärte auch die 30-jährige Anna Veith ihren Rücktritt vom aktiven Skisport. „Ich bin glücklich, dass ich meine Karriere gesund und erfolgreich beenden kann“, sagte die aktuell erfolgreichste Skirennläuferin Österreichs. „Ich habe meinen Kindheitstraum gelebt. Jetzt ist sicher der richtige Zeitpunkt, um aufzuhören.“

 

Die Olympiasiegerin von 2014, dreifache Weltmeisterin und zweifache Gesamtweltcupsiegerin hat alles gewonnen, was im Skisport zu gewinnen möglich ist. „Ich bin sehr stolz auf das, was ich erreicht habe“, erklärte Veith. „Aber ich weiß auch, wie viele Mühen und Entbehrungen dazugehört haben. Meine Leidenschaft für den Sport hat mich immer angetrieben, ich habe alles gegeben und die harte Arbeit wurde immer belohnt“, betonte die Salzburgerin. Dies sei aber nun anders. „Im letzten Winter habe ich alles darangesetzt, wieder zurückzukommen und Vertrauen zu finden, aber es ist mir einfach nicht mehr gelungen, dahin zu kommen, wo ich hinwollte.“

 

Der größte Erfolg aus Sicht der 30-Jährigen ist der, der sie auch am meisten bewegt hat: „Der emotionalste Moment war zweifelsohne die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang. Nach meiner ersten schweren Verletzung im Jahr 2015 wusste niemand, ob es wieder möglich sein wird, so Ski zu fahren, wie ich es davor gemacht habe. Diese Medaille war der Beweis dafür und der Lohn für die harte Arbeit“, erinnerte sich die dreifache österreichische Sportlerin des Jahres.

 

„Ein weiterer Wahnsinnsmoment, an den ich mich mein Leben lang erinnern werde, war das Weltcupfinale in Meribel, wo ich mich in letzter Sekunde im Gesamtweltcup gegen Tina Maze durchsetzen konnte. Nach wochenlangem Zweikampf auf höchstem Level ein sehr spezieller Sieg für mich. Ein Sieg im Gesamtweltcup ist etwas, wovon jede Skirennfahrerin seit ihrer Jugend träumt. Es heißt, du bist die Beste. Es gibt niemanden in diesem Sport, der in dieser Saison besser war als du. Das ist ein besonderes Gefühl.“

 

 

 

 

 

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