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Das Ende eines großen TraumesFliegertyp coacht den Adlerhorst „Ich gehe nicht im Unfrieden“
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Fritzi Dopfer sagte leise Servus / GEPA

Fritzi Dopfer sagte leise Servus / GEPA

„Ich gehe nicht im Unfrieden“

Das war’s! Mit erst 32 Jahren beendete der für Deutschland fahrende Tiroler Fritz Dopfer seine Skikarriere. Doch der Vizeweltmeister von 2015 trauert der Szene nicht nach. Fritz hatte immer wieder mit Verletzungspech gekämpft, der Zeitpunkt kam daher nicht überraschend. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass der gebürtige Tiroler neben dem inzwischen zurückgetretenen Felix Neureuther Deutschlands bester Slalom- und Riesenslalomfahrer war.

 

Doch seit einem Schien- und Wadenbeinbruch, den er sich am 20. November 2016 beim Training zugezogen hatte, kam Dopfer, der erst 2007 vom österreichischen Verband zum DSV gewechselt war, nicht mehr richtig auf die Beine. Anlass seines Rücktritts? Der Körper streikt!

 

„Nach über 570 Rennen auf Weltcup-, Europacup- und FIS-Ebene sowie insgesamt 3150 Weltcup-Punkten werde ich meine Karriere beenden. Ich durfte dabei schöne Momente genießen, aber auch die Schattenseiten eines Sportlerlebens kennenlernen“, schrieb Dopfer via Social Media. Er habe sehr oft und sehr hart gekämpft, um nach seinen Verletzungen wieder Rennen fahren zu können. In den letzten Monaten sei ihm jedoch klar geworden, dass es ihm sein Körper nicht mehr erlaube, den Sport mit der letzten Konsequenz auszuüben.

 

Mit Dopfer verliere der DSV einen „hervorragenden Rennfahrer“, so Sportvorstand Wolfgang Maier mit dem Nachsatz: „Er war eine tragende Säule der Mannschaft, ehe er durch eine schwere Verletzung zurückgeworfen wurde.“ Bis 2016 war der Vizeweltmeister im Slalom von 2015 in seinen zwei Paradedisziplinen regelmäßig um die Podestplätze gefahren, stand in seiner Karriere insgesamt neunmal auf dem Stockerl (sechs zweite und drei dritte Plätze) und war jeweils in der ersten Startgruppe zu finden. Doch nach seiner schweren Verletzung gab es immer wieder Rückschläge.

 

In diesem Winter startete der sympathische und bescheidene Sportler einen neuen Versuch, wieder näher an die Weltspitze heranzukommen. Kurz vor Weihnachten folgte dann die Entscheidung, nicht mehr im Riesenslalom, sondern nur noch im Slalom anzutreten. Ein mögliches Karriereende zeichnete sich damals schon ab und ist jetzt Gewissheit.

 

 

 

 

 

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