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Der Sieger schob eine ruhige KugelTirols Schützen räumten ab „Heute ist ein trauriger Tag“
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Mitten in den Play-offs kam das Aus für die Eishockey-Liga / GEPA

Mitten in den Play-offs kam das Aus für die Eishockey-Liga / GEPA

„Heute ist ein trauriger Tag“

Mitten im bis dahin so spannend verlaufenen Play-off der EBEL-Meisterschaft kam das Aus – und erstmals seit 1945 gibt es im österreichischen Eishockey keinen Meister. Die Liga reagierte damit auf die von der Bundesregierung bekanntgegebenen Verordnungen im Hinblick auf das Coronavirus. Die Regierung hatte Indoor-Veranstaltungen bis maximal nur 100 Zuschauer genehmigt. Statt Spielen vor leeren Rängen zog die Liga aber selbst einen Schlussstrich. „Heute ist ein trauriger Tag für Clubs, Spieler, Spieloffizielle und vor allem die zahlreichen Fans“, erklärte EBEL-Geschäftsführer Christian Feichtinger in einer Aussendung.

 

Die Haie betraf das vorzeitige Saisonende nach dem Verpassen der Play-offs nicht direkt, trotzdem meinte Obmann Günther Hanschitz: „Für die Vereine ist das ein immenser Schaden. Die Spieler haben gültige Verträge, teilweise mit Prämien, die Einnahmen aus dem Play-off fehlen nun.“ Es hätte aber einfach keine Alternative gegeben: „Die Liga fortzusetzen würde keinen Sinn ergeben. Es war die beste Lösung.“

 

„Alle haben seit Monaten intensiv auf den Saisonhöhepunkt hingearbeitet, den wir nun nicht erleben können. Wir erleben allerdings gerade eine Ausnahmesituation. Auch wenn die Entscheidung wehtut, sehen wir es als unsere Pflicht, einen Beitrag zu leisten, um schnellstmöglich zur Normalität zurückkehren zu können“, erklärte Feichtinger. Liga-Präsidium und Vereinsverantwortliche hätten die Entscheidung gemeinsam getroffen. „Eine Fortsetzung der Meisterschaft vor leeren Rängen wäre für uns keine Option gewesen, da unser Sport von Emotionen und der sensationellen Stimmung in den Arenen lebt“, sagte der Oberösterreicher.

 

Die Liga entschied auch, dass neben HCB Südtirol und Red Bull Salzburg die Vienna Capitals als drittplatziertes Team der Pick Round den Platz in der nächsten Champions Hockey League (CHL) erhalten. Nur kurz nach der EBEL traf auch die Deutsche Eishockeyliga (DEL) die Entscheidung, die Meisterschaft vorzeitig zu beenden.

 

 

 

 

 

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