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Müller fehlte nur ein Wimpernschlag zum SiegMayer oder aller guten Dinge sind drei Kopf an Kopf um die Kugel
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Stefan Kraft mit einem skeptischen Blick in Richtung Weltcupfinale / AFP Photo

Stefan Kraft mit einem skeptischen Blick in Richtung Weltcupfinale / AFP Photo

Kopf an Kopf um die Kugel

Die Entscheidung im Kampf um den Gesamtweltcup der Skispringer fiel – wie erwartet – im hohen Norden. Das Duell zwischen Stefan Kraft und dem Deutschen Karl Geiger ließ an Spannung nichts zu wünschen übrig. Nachdem der Salzburger die erste Konkurrenz in Lahti für sich hatte entscheiden können, war im zweiten Springen Geiger vor Kraft erfolgreich. Fazit? Vier Konkurrenzen vor Schluss führte Kraft mit 118 Punkten Vorsprung. Michael Hayböck segelte als Dritter erstmals seit fast zwei Jahren auf das Podest.

 

Die 20 verlorenen Punkte ärgerten Kraft keineswegs, groß war hingegen die Freude, endlich wieder gemeinsam mit seinem Zimmerkollegen auf dem Podest zu stehen. „Das hätte ich mir nie träumen lassen. Es ist zwei, drei Jahre her, das freut mich für den Michi. Da ist es egal, dass mir der Geiger ein paar Punkte abgenommen hat. Das werden wir genießen.“ Mit seinen Sprüngen war der Doppel-Weltmeister von Lahti 2017 jedenfalls sehr zufrieden: „Das ist ein sehr schöner zweiter Platz.“

 

Gregor Schlierenzauer, der beim dritten Rang im Teambewerb nicht im ÖSV-Quartett gestanden war, verließ Lahti doch noch zufrieden. „Die letzte technische Raffinesse fehlt noch, aber die Leistung stimmt mich zuversichtlich“, sagte der 30-jährige Rekord-Gewinner in Richtung Norwegen, speziell die Österreicher freuten sich auf tolle Wettkämpfe im nordischen Mekka.

 

Verfrühte Freude, denn der Holmenkollen in Oslo wurde zum Spielverderber für die ÖSV-Adler, die zum Auftakt der Raw-Air-Serie kollektiv abgestürzt waren. Und das noch dazu im Teambewerb, in dem Kraft und Co. nicht über Platz sechs hinauskamen. Ausgerechnet Michael Hayböck verpatzte den ersten Sprung (112,5 m). Die Aufholjagd von Gregor Schlierenzauer, Daniel Huber und Stefan Kraft brachte keinen Umschwung mehr, das deutsche Team verdrängte Österreichs Flugstaffel in der Nationenwertung auf Platz zwei.

 

 

 

 

 

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