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Tiroler Duo rodelte zu WM-GoldHeimsieg und Abschied Pertls Premiere am Podest
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Adrian Pertl – mit 23 Jahren der Senior auf dem Stockerl / GEPA

Adrian Pertl – mit 23 Jahren der Senior auf dem Stockerl / GEPA

Pertls Premiere am Podest

„Unglaublich“, sinnierte Adrian Pertl. Und damit war schon fast alles gesagt. Der junge Mann, der in Kitzbühel mit Startnummer 73 als Achter erstmals Weltcup-Punkte gesammelt hatte, legte in Chamonix, diesmal mit Nummer 37, nach und jubelte als Dritter über sein erstes Weltcup-Podest. Dazwischen hatte der Kärntner noch im schweizerischen Jaun seinen ersten Europacup-Triumph gefeiert.

 

Alles in allem nennt man das einen Lauf. „Ich hätte nicht gedacht, dass es für so weit vorne reicht. Bei jedem, der ausgefallen ist oder hinter mir war, hatte ich erhöhten Puls“, erzählte die personifizierte Leichtigkeit des Seins.

 

Und doch war Pertl mit seinen 23 Jahren und neun Monaten der Senior auf dem Slalom-Podest. Von der obersten Stufe lachte der 22-jährige Lokalmatador Clément Noël, der nach Zagreb und Wengen seinen dritten Saisonsieg einfuhr. Auf Rang zwei landete der seit dem 27. Dezember 23-jährige Norweger Timon Haugan, der sich wie Pertl mit einer Nummer jenseits der 30 für höhere Weihen empfahl.

 

Schon im ersten Durchgang hatte sich Weltcup-Spitzenreiter Henrik Kristoffersen aus dem Rennen genommen, in der Entscheidung sahen dann auch sein größter Widersacher Alexis Pinturault und der Halbzeitführende Daniel Yule nicht das Ziel. Im Sog von Pertl durfte der ÖSV ein mannschaftlich beachtenswertes Ergebnis bilanzieren.

 

Unmittelbar hinter dem Podest brachte sich Michael Matt als Vierter in Erinnerung. Der Arlberger verbesserte sich mit Laufbestzeit von Rang 17 auf vier. „Wieder mal mit grüner Anzeige im Ziel, das hat schon sehr gutgetan.“ Auch sein engerer Landsmann Fabio Gstrein machte in der Entscheidung Boden gut und verbesserte sich vom 21. auf den 14. Platz.

 

 

 

 

 

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