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backKraft siegte in Sapporo: „Ich liebe diese Schanze“ Riiber krönte seinen Seefeld-Sololauf
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Bestplatzierter ÖSV-Kombinierer in Seefeld – Lukas Greiderer / GEPA

Bestplatzierter ÖSV-Kombinierer in Seefeld – Lukas Greiderer / GEPA

Jarl Magnus Riiber – der König von Seefeld auf seiner Ehrenrunde / GEPA

Jarl Magnus Riiber – der König von Seefeld auf seiner Ehrenrunde / GEPA

Das Siegertrio von Seefeld – Vinzenz Geiger, Jarl Magnus Riiber, Joergen Graabak / GEPA

Das Siegertrio von Seefeld – Vinzenz Geiger, Jarl Magnus Riiber, Joergen Graabak / GEPA

Riiber krönte seinen Seefeld-Sololauf

Endlich durfte er die Siegertrophäe in die Höhe stemmen und jubeln – Jarl Magnus Riiber strahlte trotz Regen in Seefeld bis über beide Ohren. „Ihr könnt gar nicht glauben, wie lange ich diesen Tag herbeigesehnt habe“, sagte der 22-jährige Norweger nach seinem Sololauf über 15 Kilometer. Mit 50,6 Sekunden Vorsprung hatte er die Siegerprämie von insgesamt 24.000 Franken (22.400 Euro) eingestreift. „Das Geld investiere ich in den Umbau meiner Wohnung in Norwegen“, erzählte der bodenständige junge Mann mit einem Lächeln und hob den skandinavischen Teamspirit hervor. „Wir sind gute Freunde“, sagte er mit Blick auf den Zweitplatzierten Jörgen Graabak.

 

Die Österreicher hätten sich zum Saisonhöhepunkt mehr erhofft, wie ein Blick auf die Seefeld-Bilanz zeigt: Lokalmatador Lukas Greiderer rettete als Gesamt-Siebenter (+1:23,0) mit drei starken Wettkämpfen die Ehre der ÖSV-Kombinierer. „Ich wollte weiter nach vorne laufen, das ist mir gelungen“, meinte der 26-jährige Absamer, der sich am Schlusstag dank Top-Laufleistung um zwei Plätze verbessern konnte. Lukas Klapfer (13.) blickte ebenso auf einen versöhnlichen Triple-Abschluss zurück wie der Tiroler Jungspund Johannes Lamparter, der bei seiner Triple-Premiere 21. wurde.

 

Cheftrainer Christoph Eugen hätte speziell Franz-Josef Rehrl (18.) weiter vorne im Ranking gesehen. „Er hat sich nach dem Stockerlplatz in Oberstdorf zu viel erwartet.“ Der Druck auf sein Team sei zuhause natürlich größer gewesen: „Ohne Rucksack springt es sich leichter.“

 

Die Veranstalter ziehen für die sechste Auflage des Seefeld-Triple ein positives Fazit. „Wir sind sehr zufrieden, die Umbauten für die WM funktionieren perfekt“, erzählte OK-Chef und Seefelds Bürgermeister Werner Frießer. Aufgrund des neu errichteten Basisgebäudes seien keine Container mehr notwendig. Stromversorgung und Stadiontechnik seien so ausgerichtet, dass sich das Triple ohne große Umbauten abwickeln lässt. Auch der WM-Turm, in dem die Zeitnehmung untergebracht ist, werde fleißig genutzt.

 

Abstriche musste man bei den Fans machen. Mit laut ÖSV-Angabe 10.500 Besuchern an den drei Wettkampftagen hat man die Wunschmarke von 15.000 Fans nicht erreicht, die Konkurrenz mit Skiweltcup in Garmisch und Fasnacht in Telfs war groß, dazu kam Regen am Sonntag. Frießer: „Das kostet Leute.“ Nach der Heim-WM habe sich ein gewisses Sättigungsgefühl eingestellt. Einen Langlauf-Weltcup auszurichten, sei für Frießer derzeit „kein Thema“. Im Biathlon ist Hochfilzen die klare Nummer eins. „Als nächster Standort käme wohl Obertilliach infrage.“

 

Seefeld solle weiterhin der Höhepunkt für Kombinierer bleiben. 170 Freiwillige, darunter auch von befreundeten Skiclubs in Breitenwang, Absam und Wörgl, waren für das Triple im Einsatz. Seefeld setzt zudem weiter auf Alpencup- und FIS-Rennen. „Diese Rennen füllen die Betten vor Weihnachten.“ ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel zeigte mit seiner Anwesenheit an zwei Tagen des Bewerbes sein Interesse am Weltcup. An eine erneute WM-Bewerbung bei den Nordischen (im Gespräch ist Ramsau) denkt der 78-Jährige nicht. „Jetzt ist einmal Saalbach mit den Alpinen dran!“

 

 

 

 

 

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