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Ein Team in Freud und Leid vereintKraft baute die Führung aus Ein Duo spielte Blechtrommel
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Doch dann kam alles ganz anders / Martinez

Doch dann kam alles ganz anders ... / Martinez

Vanessa Herzog verpasste WM-Bronze um elf Hundertstel / imago

Vanessa Herzog verpasste WM-Bronze um elf Hundertstel / imago

Ein Duo spielte Blechtrommel

Der Sekt war schon eingekühlt im Lager der österreichischen Segler. Doch dann kam alles ganz anders. Der Tiroler Vorschoter David Hussl und sein Vorarlberger Steuermann Benjamin Bildstein waren zwar bei der 49er-Weltmeisterschaft im australischen Geelong als Führende in den letzten Wettkampftag gestartet, aber noch vor dem Medal Race fielen die beiden nach zwei verpatzten Wettfahrten (12., 20.) auf Rang drei zurück – und im Showdown wurde dem österreichischen Duo eine Strafdrehung zum Verhängnis. Von Zwischenrang sechs ging es noch einmal nach vorn.

 

Am Ende fehlte dann nur ein Punkt auf eine Medaille und ein Happy End. „Es ist schade, dass es nach dieser doch sehr intensiven Woche knapp nicht gereicht hat. Ein vierter Platz ist nie schön. Trotzdem kann sich die gute Leistung sehen lassen“, meinte Hussl, der bereits über den Tellerrand hinaus auf Olympia 2020 blickte: „Wir haben einige Aspekte deutlich verbessern können, haben aber noch sehr viel Arbeit bis zu den Sommerspielen.“

 

Das Schicksal einer knapp verpassten WM-Medaille teilte auch Vanessa Herzog. Ausgerechnet über ihre Paradedistanz, die 500 Meter, schrammte die Eisschnellläuferin in Salt Lake City am Podest vorbei. Dabei half der 24-jährigen Innsbruckerin auch die Top-Zeit nichts: In 36,95 Sekunden blieb Österreichs Sportlerin des Jahres nur elf Hundertstel über ihrem eigenen nationalen Rekord. „Der vierte Platz ist genau das Ergebnis, das man bei einer Großveranstaltung überhaupt nicht will. Die Enttäuschung überwiegt“, meinte Herzog. Gold ging an die Japanerin Nao Kodaira vor der Russin Angelina Golikowa.

 

 

 

 

 

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