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ÖSV-Skiteam eroberte Kitzbühel – Mayer-Triumph als HöhepunktPunktlandung für Stefan in Zakopane Der zweite Flitzer sollte siegen
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Keinen Blick für „nackte Tatsachen“ hatte der Südtiroler Alex Vinatzer / Vinatzer

Keinen Blick für „nackte Tatsachen“ hatte der Südtiroler Alex Vinatzer / Vinatzer

Einer der gesitteten Flitzer / GEFA

Einer der gesitteten Flitzer ... / GEPA

Der zweite Flitzer sollte siegen

Flitzer-Alarm im Skistadion und das bei nicht gerade angenehmen Temperaturen – wo? Im Zielbereich der Planai! Aber der Reihe nach – erst war eine junge Dame im Badeanzug durch den Zielbereich „geflitzt“, dann hatte Henrik Kristoffersen als Schnellster die Ziellinie des Night Race in Schladming gemeistert, ehe letztlich der nach dem ersten Durchgang führende Marco Schwarz scheiterte.

 

Da war also viel los in der Obersteiermark, wenn man davon absieht, dass mit „nur“ 38.000 Fans im Vergleich zum letzten „Hirscher-Jahr“ doch einige weniger gekommen waren als eben 2019 (rund 50.000).

 

Wie auch immer, zu sehen gab es einiges, auch abseits der Piste und da vor allem eine Dame im schwarzen Badeanzug, die sich an Ordnern vorbei über die Ziellinie geschwindelt hatte, um kurz vor dem sichtlich irritierten Alex Vinatzer die Zeitnehmung auszulösen. „Rest in peace, Kobe Bryant“, erinnerte sie an den Tod des kurz zuvor bei einem Helikopterabsturz verstorbenen US-Basketballers.

 

Eine zweite Schrecksekunde gab es für die Fans, als der in Führung liegende Kärntner Marco Schwarz an der ersten Haarnadel des zweiten Durchgangs wegrutschte. Aus, vorbei, der Zweitplatzierte des Ganslern-Slaloms fuhr noch einen Show-Lauf ins Ziel. „Schade, ich wollte das gewinnen, wollte das heimfahren.“

 

Die 494 Scheinwerfer am Rand des WM-Hangs von 2013 leuchteten letztlich nur für Henrik Kristoffersen besonders hell, der Norweger nennt sich trotz einer Schulterverletzung nunmehr Vierfachsieger. „Ich fragte mich, wie es nach so einem Fehler möglich ist zu gewinnen“, war Kristoffersen nach seinem 21. Weltcupsieg nicht vollkommen mit sich zufrieden.

 

Der Flirscher Michael Matt auf Rang 15 war der Beste aus dem ÖSV-Team, sein Bruder Mario Matt hatte im Zielraum bereits nach Durchgang eins eine Erklärung für das durchwachsene Resultat: „Nach Startnummer drei wurde die Piste schlechter.“

 

 

 

 

 

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