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Norweger siegte mit viel GlückVlhova, wer sonst! Chiara Mair erstmals in den Top Ten Im Nebel statt jubelnd im Fahnenmeer
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Siegerbild ohne ÖSV – Nicol Delago (2.), Corinne Suter (1.) und Michele Gisin (3.) / GEPA

Siegerbild ohne ÖSV – Nicol Delago (2.), Corinne Suter (1.) und Michele Gisin (3.) / GEPA

Bestplatzierte Österreicherin in Zauchensse? Die Tirolerin Stephanie Venier belegte Platz neun / GEPA

Bestplatzierte Österreicherin in Zauchensse? Die Tirolerin Stephanie Venier belegte Platz neun / GEPA

Im Nebel statt jubelnd im Fahnenmeer

Salzburg war ein hervorragendes Pflaster – aber nur für die Konkurrenz der österreichischen Skidamen. Denn während sich Nicole Schmidhofer und Co. noch vor den Rennen farbenprächtige Siegerehrungen in Rot-Weiß-Rot ausgemalt hatten, gab es schon in der Abfahrt auf verkürzter Strecke ein eher böses Erwachen.

 

Als beste ÖSV-Dame landete die Tirolerin Stephanie Venier auf Platz neun, die schnellste Linie durch den Nebel fand die Schweizerin Corinne Suter vor der Südtirolerin Nicol Delago und Michelle Gisin aus der Schweiz. Das schlechteste Ergebnis der Mädels in einem Heimrennen seit 14. März 2012 (Weltcupfinale Schladming, Elisabeth Görgl war Neunte) war perfekt.

 

Ausgerechnet in der Abfahrt, in der man sieben Siege in den letzten zehn Rennen gefeiert hatte. Und ausgerechnet in Zauchensee, wo man noch am Vorabend mit „alten“ Heimsiegerinnen 40 Jahre Skiweltcup zelebriert hatte.

 

Die Hoffnungen auf einen Umschwung erfüllten sich dann auch in der Kombination nicht ganz, wenngleich Ramona Siebenhofer das Ziel, also einen Platz unter den ersten drei, als Vierte nur hauchdünn verfehlte. Federica Brignone war als Erste und Schnellste des Super-G in den Slalom gestartet und ließ sich nicht mehr vom roten Stuhl der Führenden stoßen.

 

Dabei hatte die Italienerin im Zielraum zunächst den Kopf geschüttelt: „Ich dachte nicht, dass es reicht, vor allem weil Wendy eine gute Slalomfahrerin ist.“ Die angesprochene doppelte Kombi-Weltmeisterin Holdener musste sich mit Platz zwei begnügen. Wieder einmal. „Ich hätte eigentlich gewinnen müssen, aber es ist nicht immer so einfach“, sagte die Schweizerin. Das Podium komplettierte mit Marta Bassino eine weitere Italienerin.

 

Der Ärger über die vergebene Chance auf einen Heimerfolg in der Abfahrt tags zuvor habe schon etwas angedauert, wie Siebenhofer später erzählte: „Wir sind zusammengesessen und haben geredet. Wir gewinnen zusammen und verlieren zusammen.“

 

 

 

 

 

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