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Bitteres Ende für HYPO-Volleyballer„Dann muss das Podest eben in Kitzbühel her“ Leitinger Sechster bei Kranjec-Show
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Lieferte in Adelboden eine Talentprobe ab – der Ötztaler Fabio Gstrein „tanzte“ im Slalom auf Platz sieben / GEPA

Lieferte in Adelboden eine Talentprobe ab – der Ötztaler Fabio Gstrein „tanzte“ im Slalom auf Platz sieben / GEPA

Das Siegerpodest im Slalom von Adelboden – Henrik Kristoffersen, Daniel Yule und Marco Schwarz / AFP Photo

Das Siegerpodest im Slalom von Adelboden – Henrik Kristoffersen, Daniel Yule und Marco Schwarz / AFP Photo

Leitinger Sechster bei Kranjec-Show

Auch wenn der Slowene Zan Kranjec zuletzt immer öfter auf sich aufmerksam gemacht hatte, so war sein Triumph ausgerechnet im schweren Riesentorlauf von Adelboden eine Riesensensation. Damit noch nicht genug holte sich Kranjec mit dem Gewinn des Rennens auch die Führung im Disziplinen-Weltcup; ein perfekter Doppelschlag also. Der Slowene war am Ende 0,29 Sekunden schneller als der Kroate Filip Zubcic, ex aequo landeten der Franzose Victor Muffat-Jeandet und Henrik Kristoffersen aus Norwegen auf Platz drei.

 

Die Österreicher? Da riss zwar die (dank Marcel Hirscher) seit zwölf Rennen anhaltende Podestplatzserie, doch nach zähem Saisonbeginn war das Mannschaftsergebnis mit drei in den Top 15 wie Balsam. Vor allem Roland Leitinger, zur Halbzeit noch auf Rang 27, zeigte im Finale mit Laufbestzeit auf und schob sich damit weit nach vorne, auf Rang sechs. „Gott sei Dank! Im ersten Durchgang war das einfach zu wenig, ich habe Schadensbegrenzung gemacht und bin richtig geil Ski gefahren“, sagte der Salzburger.

 

Marco Schwarz konnte sich in Durchgang zwei auf Platz elf verbessern, Stefan Brennsteiner kam als 15. ins Ziel. Nur 24 Stunden später bestätigten die Herren dann den Aufschwung, zumal sich Marco Schwarz mit Rang drei im Slalom sehr eindrucksvoll auf das Podest zurückmeldete. „Das war ein Auf und Ab der Gefühle, es ist schon wirklich zach momentan“, meinte ÖSV-Herrenchef Andreas Puelacher, der natürlich froh war, dass Schwarz eine längere Durststrecke (zehn Monate bzw. fünf Slaloms) beendete. „Dieser Podestplatz war überfällig, aber jetzt müssen wir konsequent weiterarbeiten. Das Glück war dieses Mal auf unserer Seite“, ergänzte der Tiroler.

 

Beim Kärntner Schwarz wiederum überwog die Freude über den ersten Podestplatz nach dem Kreuzbandriss am 22. Feber 2019 im bulgarischen Bansko. „Ich bin sehr glücklich, dass ich zurück am Podium bin. Das Skifahren ist großartig, das Gefühl ist zurück. Ich bin so Ski gefahren wie vor der Verletzung.“ Der WM-Dritte hatte sich von Rang sieben in Lauf eins noch nach vorne geschoben – auf den Zweitplatzierten Henrik Kristoffersen fehlten nur fünf Hundertstelsekunden, auf Daniel Yule, der für den ersten Schweizer Heimsieg seit 2008 sorgte, waren es 28 Hundertstel.

 

Noch ein Österreicher durfte jubeln – Fabio Gstrein! Wie schon für seine Landsfrau Laura Stigger gibt es auch für den Ötztaler nur eine Devise: „Olm volle!“ „Für mich gibt es mit meiner hohen Startnummer derzeit nur Vollgas“, sagte der 22-Jährige, nachdem er im Slalom von Adelboden mit Rang sieben sein bisher bestes Weltcup-Resultat erreicht hatte.

 

 

 

 

 

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