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Ein rot-weiß-roter FeiertagBittere ÖSV-Pleite bei Hundertstel-Krimi Rang drei im Schatten des großen Duells
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Das Siegerpodest in Zagreb – Mikaela Shiffrin, Petra Vlhova und Kathrin Liensberger / GEPA

Das Siegerpodest in Zagreb – Mikaela Shiffrin, Petra Vlhova und Kathrin Liensberger / GEPA

Franziska Gritsch / GEPA

Franziska Gritsch / GEPA

Rang drei im Schatten des großen Duells

Den alpinen Startschuss in das neue Jahr 2020 feuerten Damen und Herren traditionell im kroatischen Zagreb ab. Bei den Damen degradierten Petra Vlhova und Mikaela Shiffrin den Rest der Welt zu Statisten, sorgten für eine neue Zeitrechnung im Slalom. Beziehungsweise war es eine einfache Rechenübung: Denn wenn jemand, der sonst allen auf und davon fährt, einmal selbst deklassiert wird, kann es für den Rest der Skiwelt ganz bitter werden.

 

Und genau das passierte an diesem denkwürdigen 4. Jänner 2020. Bei ihrem elften Weltcupsieg lieferte Vlhova eine große Show und setzte sich mit 1,31 Sekunden Vorsprung von der bis dahin überragenden Mikaela Shiffrin ab, die nach sechs Siegen in Folge erstmals nach dem Flachau-Slalom vor einem Jahr nicht ganz oben stand. Dabei hatte die so wie Vlhova 24-jährige US-Amerikanerin selbst schon eine Glanzleistung abgeliefert und die Drittplatzierte um 2,18 Sekunden abgehängt. Am Ende reichten daher – nach Adam Riese – für Rang drei und das Podest 3,49 Sekunden Rückstand.

 

Und dort tauchte, wie schon beim Lienz-Riesentorlauf, Katharina Liensberger auf. Die Vorarlbergerin war die Beste vom „Rest der Welt“ und bewies mit dem dritten Top-vier-Platz binnen einer Woche ihre starke Form. „Ich bin so dankbar. Es hat so viel Spaß gemacht zu fahren und es hat mir alles abverlangt“, freute sich die 22-Jährige, der nach den Material-Streitereien im Sommer endgültig der Knopf aufgegangen war. Schon in Durchgang eins legte Liensberger mit einem starken Auftritt und Rang vier den Grundstein für den erfolgreichen Slalom – im Finale fing die WM-Vierte noch die Schweizerin Wendy Holdener ab.

 

Während Shiffrin ihre Niederlage sportlich-fair hinnahm („Heute war sie einfach zu stark“), hielt Vlhova ihre Freude keineswegs zurück: „Endlich habe ich beide Läufe perfekt hingebracht.“ Und Tirols Mädels? Der Götznerin Chiara Mair gelang als 15. erneut ein solides Ergebnis – ebenso wie der Ötztalerin Franziska Gritsch (20.).

 

 

 

 

 

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