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Der Meister als Punktelieferant für die HaieEin Satz für die Geschichtsbücher Wolf im Spitzenfeld
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Als Europas Nummer drei in die Winterpause / GEPA

Als Europas Nummer drei in die Win-terpause / GEPA

Wolf biss im Spitzenfeld zu

Christine Wolf hat es schon wieder getan, geht daher als Europas Nummer drei in die – nur kurze – Winterpause! So wie Bernd Wiesberger beendete die Tirolerin die Golfsaison mit einem Spitzenplatz, darf daher als Nummer drei der European Tour überwintern. Das allerdings soll erst der Anfang gewesen sein – ihrer bisher stärksten Golfsaison soll Großes folgen.

 

Mit seinem spannenden Finalkampf um den Sieg bei der European Tour hatte schon Bernd Wiesberger für Aufsehen in der Szene gesorgt. Als Führender gestartet, war der Burgenländer zwar noch auf Rang drei der Jahreswertung („Order of merit“) abgerutscht, was seine sensationelle Leistung jedoch nicht schmälerte. Aber Bernd ist nicht allein …

 

Denn (ebenfalls) auf Rang drei der Jahreswertung der Ladies European Tour, des Damen-Pendants der weltumspannenden Golf-Serie, taucht die Tirolerin Christine Wolf in den Statistiken auf. Und das vollauf verdient, wie die 30-jährige Iglerin ihr stärkstes Jahr analysierte.

 

Fünfmal hatte Wolf ein Turnier in den Top Ten beendet, in Indien gab es im Oktober sogar den ersten Sieg. Und den Schlusspunkt setzte die Olympia-Teilnehmerin von Rio de Janeiro als Sechste bei den Ladies Open in Kenia, womit die seit 2012 als Profi aktive Golferin ihr Karriere-Preisgeld auf über 330.000 Dollar schraubte – allein mehr als 68.000 davon hatte es für den prestigeträchtigen Erfolg in Indien gegeben.

 

„Es war sicher meine bisher stärkste Saison. Dass mir der erste Turniersieg gelungen ist, ist einfach unglaublich“, freute sich Wolf nach der Rückkehr in ihre Heimat. Ein wirkliches Erfolgsrezept wollte sie nicht suchen – vielmehr sei alles konsequenter Arbeit über viele Jahre geschuldet. „Ich habe einfach meine Zeit gebraucht. In unserem Sport ist die Erfahrung wichtig, das habe ich von Jahr zu Jahr mehr gespürt“, blickte die Olympia-Golf-Igls-Athletin zurück.

 

Und auch der Blick nach vorne darf nicht fehlen, liegt doch die beste Saison hinter Wolf, die ihr Olympia-Ticket für 2020 de facto in der Tasche hat. „Ich bin Profi geworden, um Turniere zu gewinnen und ganz vorn zu landen. Also will ich mich weiter verbessern“, schmunzelte die Tirolerin.

 

Gleich zu Jahresbeginn wartet die große LPGA-Tour (Ladies Professional Golf Association) in Australien, daneben stehen mit den Evian Championships und den British Open einige der wichtigsten Turniere des Jahres auf dem Plan. Dort will Wolf noch ein Schäufelchen drauflegen. Die Richtung stimmt. Der Biss sowieso.

 

 

 

 

 

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